#178 - Podcast-Perlen: Ein Lernformat, das in euer Postfach passt: Der Learnletter mit Ella Marx

Shownotes

Diese Podcast-Folge hat das Licht der Welt eigentlich schon im März 2025 erblickt und war so beliebt, dass sie heute als Podcast-Perle ein Replay spendiert bekommt. In der Folge spreche ich mit der wunderbaren Ella Marx über ein ganz tolles, niederschwelliges, innovatives Lernformat: den Learnletter.

Im Gespräch dröseln wir auf, was es mit dem Lernformat Learnletter auf sich hat, wie ihr ein solches nachbauen könnt und für welche Themen Learnletter besonders geeignet sein können. Außerdem spinnen wir gemeinsam Ideen für eine Learnletter Version 2.0 – mit Learning Circles, Quiz-Elementen und Kommentarfunktion. Denn eins ist sicher: Dem Learnletter sind keine kreativen Grenzen gesetzt.

Mehr zu meiner Gästin Ella Marx findest du hier:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ella-marx/

Website: https://ellamarx.de/

Nice Work Club Podcast: https://open.spotify.com/show/7zMDUkkRv4SWVoJVCguoGo

Und wenn ihr mehr über mich erfahren wollt?

👋 Hi, ich bin Conny Hattula, euer Podcast-Host.

Ich bin Learning & Development Expertin und bringe mit meinem Unternehmen “The Learnspiration Company” frischen “Lernwind” ins Corporate Learning. Ich begleite & berate Organisationen beim Aufsetzen von modernen, innovativen L&D Teams, gestalte “Corporate Lernwelten” neu und helfe beim Neudenken angestaubter “Standardlernformate”.

Darüber hinaus kuratiere ich einen ganzen Blumenstrauß an "Inspirations-Formaten" für Learning Professionals:

🎙️ Den "Was lernst Du?" Podcast, der wöchentlich neue Denkanstöße rund ums Thema Corporate Learning bietet.

📬 Den Newsletter "Learning Outside the Box" - diesen findest du hier.

🎉 Und das Learnspiration Festival - meine Online-Konferenz für die L&D-Welt - mehr Infos gibt es hier.

🪐 Und falls du neugierig bist und in mein komplettes Lern-Universum eintauchen willst - das findest du hier.

Transkript anzeigen

00:00:10: Hi und herzlich willkommen, was lernt zu Podcast.

00:00:12: Euren Podcast

00:00:13: rund um spannende

00:00:14: Lernprojekte und Lernspirationen voll und mit Conni Hattola!

00:00:20: Willkommen in der neuen Woche, willkommen in den neuen Folge und herzlich Willkommen im Lernformat Toolbox.

00:00:29: Ich habe heute wieder eine ganz wunderbare Gästin auch das zweite Mal heute, was lern?

00:00:36: zur Podcast zu Gast und ein ganz grandioses Format, das diese Gäste mitgebracht hat.

00:00:42: Und jetzt spanne ich euch gar nicht wie länger auf die Folter!

00:00:45: Zu Gast ist die wunderbare Ella Marx und mitgebracht hat sie das Lernformat Learnletter.

00:00:54: Ella war bereits vor einigen Folgen im Was Lernen zu Podcasts zu Gast.

00:00:59: Folge verlinken wir euch auch an den Show-Notes.

00:01:02: Mitgebracht hat sie nämlich lauter tolle Tipps rund um das Thema positive Psychologie und wie wir sie in unserem Arbeitsalltag integrieren können.

00:01:11: Und genau das ist, was Ella tatsächlich auch den lieben langen Tag macht sich mit dem Thema positive Psychologie beschäftigen.

00:01:21: Diese in Lernformate packen Menschen ja in Veränderungssituation hin zu einem noch schöneren Arbeitsleben als Coach zu begleiten.

00:01:33: und Ganz wunderbar ist tatsächlich auch, dass sie beim Learnspirations Festival ein Lernformat nämlich den Learnletter mitgebracht hat und in denen wollen wir heute noch mal so ein bisschen intensiver reinspringen.

00:01:46: Auf der einen Seite wollen wir den Learnlettern nochmal als Grundformat vorstellen und dann war aber unser Gedankengang nochmal zu überlegen wie kann man dieses Lern-Format weiterentwickeln und weiterdenken?

00:02:01: sprich Im zweiten Teil des heutigen Gesprächs könnt ihr uns auch so ein bisschen beim Lautnachdenken begleiten, wenn ihr das mögt.

00:02:09: Und deswegen liebe Ella würde ich es erstmalig ganz herzlich bekommen zurück im Was Lernst du Podcast begrüßen wollen und freue mich riesig mit dir gleich in das Thema Learnletter einzusteigen.

00:02:22: Liebe Conny!

00:02:23: Ich freue mich unheimlich auf Runde zwei.

00:02:25: Schön dass ich wieder da sein darf.

00:02:28: Wie schön, dass Du wieder da bist.

00:02:30: Und dann lass uns mal in das Format Lernletter reinspringen.

00:02:34: Ich habe ja gerade schon eingangs gesagt, du hast es vorgestellt beim Learn Inspiration Festival.

00:02:38: Das kam auch richtig, richtig gut an!

00:02:40: Du hast da auch eine ganz, ganz tolle Anleitung dazu in die digitale Goodie Bag gelegt.

00:02:46: und deswegen ist für all diejenigen, die dich vielleicht auch beim Learninspiration Festival noch nicht gehört haben... Vielleicht können wir mal ganz kurz aus der Vogelperspektive auf das Formate gucken?

00:02:55: Was ist denn so ein Learn Letter

00:02:57: eigentlich?!

00:02:59: Ein Lernletter ist im Grunde genommen ein internes Newsletterformat, deswegen steckt da auch das Wörtchen Letter drin und man kann sich das als ein educatives Lernformat vorstellen.

00:03:11: Ich hatte das am Lernspiration Festival ja in zwei Varianten mitgebracht.

00:03:15: es gibt bestimmt auch noch mehr aber die zwei Varianten vor allem im Kopf habe und die ich, sag' ich mal ins Herz legen würde ist zum einen ein kuratierter Lernletter.

00:03:27: Also in Lernlettern den ich z.B.

00:03:29: als Teamleitung oder als HR-Leitung zusammenstelle und mir da interne Expertinnen und Experten aus dem Haus reinhole, die dann quasi zu einem bestimmten Thema ihre Fachexpertise in diesen Lernlätter einfließen lassen.

00:03:47: Und die zweite Variante neben dieser Kuratierten ist der Kollaborative.

00:03:52: Den finde ich besonders spannend, das heißt vielleicht wollen wir da auch heute besonders drauf schauen?

00:03:57: Der kollaborative Lernletter ist nämlich ein Format was im Grunde genommen ein Team Learning-Format ist.

00:04:05: Da schnappt sich ein Team eine Gruppe von Menschen aus dem Unternehmen ein Lernthema und bearbeitet das quasi gemeinsam in den Learnletter-Ausgaben.

00:04:15: Das heißt jetzt zum Beispiel beim Lansperation Festival hatte ich als ein Beispiel genannt, wenn ich im HA Team das Thema KI für HR angehen will und ich will mich da als Team mit befassen dann könnte ich das in Unterthemen aufteilen und dann nimmt jedes Teammitglied ein solches Unterthema an sich, bearbeitet es taucht er tief ein und bereitet das dann in einer Learnletter-Ausgabe für den Rest vom Team auf.

00:04:46: Das mal so ganz kompakt also educatives internes Newsletterformat dass man entweder kuratieren oder kollaborativ erstellen kann.

00:04:56: Das finde ich nach wie vor ein unglaublich spannendes Format.

00:05:01: Und ich habe es gleich nochmal zwei Anschlussfragen.

00:05:03: Und zwar tatsächlich für sowohl die kuratierte als auch für die kollaborative Form ist es ja so, wenn ich mir ein Thema schnappe und sage das wird jetzt in entweder eben nur kollaborativ oder einer vorkurratierten Newsletterform aufbereitet dann gehe ich hier mit Sicherheit nicht von einem unendlichen Newsletter-Format aus sondern ich gebe mit Sicherheit davon aus.

00:05:27: Ich hab beispielsweise zehn verschiedene Themenstränge, die ich mir da angucken möchte.

00:05:33: Das heißt, ich denke vielleicht in einer Serie von zehn Newslettern und dann ist oder sozusagen zehn Newsletter-Ausgaben... ...und dann ist dieses sozusagen Format auch wieder beendet richtig?

00:05:46: Ich würde sagen es kommt darauf an.

00:05:49: für die kollaborative Newsletterform würde ich sagen ja auf jeden Fall das sollte einen Anfang unten Ende haben sonst wird es unübersichtlich.

00:05:59: Es wird auch schwierig umzusetzen, weil wenn ich dann quasi zehn Folgen habe die ich als ein Teammitglied über eine Laufzeit von anderthalb Jahren umsetzen soll.

00:06:09: Dann ist es zu wenig greifbar.

00:06:11: aber wenn ich jetzt an die kuratierte Form denke und ich denke zum Beispiel an was was ich selber auch schon umgesetzt hab nämlich so ne Art Trend Newsletter Ich bin sozusagen interne Trend Scout Und schnappe mir Personen aus dem Unternehmen Die mir zu bestimmten Trends Beispielsweise im Marketing oder im HR, oder in der Produktion oder whatever ihre Expertise mitgeben.

00:06:37: Dann muss das nicht unbedingt ein Ende haben dann ist es quasi einfach thematisch geframed als der interne Trend-Learn-Letter und da sowas ja nicht endet kann das auch fortlaufen.

00:06:49: bei den Kollaborativen würde ich aber sagen ja mach auf jeden Fall einen Knopf dran!

00:06:54: Und lass das Thema enden.

00:06:57: Das finde ich ganz spannend weil ich würde da tatsächlich eine Kontraposition einnehmen wollen.

00:07:03: Ich finde so einen Trend Newsletter ist ja tatsächlich, also wie du sagst das ist so ein Thema, dass kannst du bis in die Unendlichkeit spielen Und da geht es für mein Geschmack tatsächlich auch eher um Inspiration, also das heißt mal in unterschiedliche Themenbereiche reinzuschauen.

00:07:19: Da für sich ein Gefühl dafür zu bekommen könnte ich das spannend sein, möchte ich da tiefer eintauchen oder halt einfach diesen Gesamtüberblick über die Organisation sozusagen und über die unterschiedlichen Strenge, in denen die Trends dann eine Rolle spielen.

00:07:35: Das ist einfach greifbar zu haben.

00:07:38: Während ich den Learnletter eigentlich Ursprungsvariante eher so verstehen würde, dass es da wirklich darum geht in ein Thema einzutauchen und das zu verstehen.

00:07:50: Und halt einfach dieses Format Newsletter dafür zu nutzen.

00:07:54: Deswegen glaube ich oder wäre für mich dann wirklich so ein ganz entscheidendes Erfolgskriterium, dass sowohl wenn ich den kuratiere als hr und sage Ich möchte dass die Teams ein Grundverständnis, beispielsweise über psychologische Sicherheit haben oder über dieses Thema KI und wie kann ich es in den unterschiedlichen HR-Funktionen einsetzen?

00:08:15: Dann finde ich muss es einen Ende haben.

00:08:17: Weil in dem Moment wo er einfach keinen Ende hat habe ich immer den Eindruck irgendwann schleicht sich so die Lust sich damit zu beschäftigen aus, oder?

00:08:27: Ich kann deine Position total verstehen und ich glaube in ganz vielen Fällen macht die total Sinn.

00:08:32: Also gerade wenn wir vielleicht noch mal einen Schritt zurück machen, wenn ich jetzt so ein Lernletterformat aufsetzen will dann beginne ich in der Regel damit dass ich mir überlege um welches strategische Lernfeld geht es denn?

00:08:45: Was ist das Thema was wir bearbeiten wollen und was ist das Ziel?

00:08:50: Und was ist die Zielgruppe?

00:08:51: also wer soll den Lernletter am Ende auch lesen und was wollen wir damit erreichen?

00:08:57: Und wenn wir davon so einem strategischen Lernfeld ausgehen, dann kann ich das ganz gut mit einem Anfang und einem Ende verknüpfen.

00:09:05: Also wie du es gerade beschrieben hast Es kann aber durchaus sein dass wir zum Beispiel sagen okay ein strategisches Thema in unserem Learning and Development Team ist an Trendentwicklungen dranbleiben und wir haben da bisher aber kein Format.

00:09:22: Und wir wollen auch das Wissen intern zugänglich machen, dann würde ich das schon auch unter des Dachtes Learn Letters stellen wollen... ...und dann wäre das für mich was, was jetzt kein allgemeiner interner Unternehmens-Kommunikationsnewsletter ist sondern eben ganz speziell etwas, was auch einen Owner hat intern und wo ich quasi am einem Trendbereich dranbleibe und den dann aber fortlaufend bespiele, weil es ja immer wieder neue Entwicklungen gibt.

00:09:53: Also wie gesagt überwiegend bin ich voll bei dir.

00:09:56: in den allermeisten Fällen macht es Sinn dem einen Anfang und ein Ende zu geben.

00:10:01: Und ich möchte's aber auch jetzt nicht stark eingrenzen, weil das kann ja durchaus sein dass für fürs Unternehmen Innovationsfähigkeit ganz besonders wichtig ist und da dieses Format dann auch helfen kann mehr Menschen einzubinden und es wissen aus dem Unternehmen auch zugänglich zu machen.

00:10:19: Das heißt, wir halten es mal ganz kurz fest.

00:10:21: Der Learnletter ist erstmal eine Art Newsletter-Format für sozusagen Unternehmen intern entweder in einer kuradierten oder in einer kollaborativen Form, entweder wenn wir eher sagen aus der Makroperspektive auf Themen schauen und das wichtig ist an denen einfach kontinuierlich dran zu bleiben dann kann es eine unendliche Form oder Ausführung des Learnletters sein.

00:10:47: oder aber ich begrenze mich auf eine spezifische Serie und sage irgendwie zehn, fünf, zehn, zwanzig Ausgaben.

00:10:53: Und dann habe ich aber ein Thema, sagen wir mal erst einmal in der Initiative, in der ich es brauche auch entsprechend abgehandelt.

00:11:02: Und jetzt fände ich natürlich ganz, ganz spannend für welche Art von Themen aus deiner Sicht zu einem Learn-Letter-Format gut funktioniert?

00:11:10: Also wer hat denn gerade das Thema KI in AHA?

00:11:13: Wir hatten das Thema Trendscouting gibt's, wenn man jetzt sagen würde irgendwie die neuesten Trends in der Buchhaltung.

00:11:21: Ist das dafür sinnvoll oder vielleicht eher nicht?

00:11:24: Also würdest du jetzt aus deiner Erfahrung sagen es gibt Themen, die sich da für eignen und Themen, sie sich vielleicht nicht so eignet.

00:11:31: oder habe ich da vielleicht schon Scheuklappen auf gerade?

00:11:37: Ich bin jetzt keine Buchhaltungs-Expertin.

00:11:40: Aber

00:11:42: ganz viele Entwicklungen gibt Die auch schwer zu erfassen sind, weil sie aus ganz unterschiedlichen Quellen kommen.

00:11:49: dann würde ich sagen kann man das natürlich auch unter so einem Lernleiter Format laufen lassen.

00:11:54: Ich habe das damals mit meinem Team so gemacht dass wir uns damals noch im Marketing Bereich zum Beispiel aufgeteilt haben.

00:12:02: Wir haben unterschiedliche... Newsletter und unterschiedliche Podcasts untereinander aufgeteilt.

00:12:07: Und jeder war dann sozusagen zuständig daraus das Best of der Trend zu kuratieren, so kann man es also denken und das lässt sich mit Sicherheit auch ganz unterschiedliche Themen und Branchen und Bereiche übertragen.

00:12:19: ich würde aber sagen wenn wir jetzt mal bei dem

00:12:22: abgeschlossenen

00:12:23: in sich abgegrenzten Format bleiben von mehreren Ausgaben Dann würde ich sagen passt es vor allem für fachliche Themen also für sowas wie KI und HA, aber auch wenn ich ein neues Tool einführe.

00:12:39: Und ich kann da zum Beispiel verschiedene Prozesse anlegen dann kann ich sowas auch in einem Learnletter Format umsetzen.

00:12:47: das heißt jedes Teammitglied kriegt quasi einen Teilbereich von diesem neuen Tool zugewiesen und vielleicht auch schon einen ersten Prozess der dann im Rahmen angelegt wird und macht den anderen Teammitgliedern dieses tool zugänglicher und fängt schon mal an, quasi die einzelnen Prozesse zu implementieren.

00:13:07: Und das zu begleiten dieses Einarbeiten in das neue Tool.

00:13:13: Also das könnte ein Thema sein für dass es gut geeignet ist.

00:13:18: Wo ich sagen würde, das ist dann vielleicht nicht so das geeignete Format sind so softskill Themen.

00:13:24: Du kannst natürlich schon die theoretischen Bestandteile von, sag ich mal gewaltfreier Kommunikation in so einem Learn-Letter Format entwickeln erarbeiten und durchdringen lassen.

00:13:37: Aber da kommt es ja vor allem drauf an dass du das dann auch im Sparing mit anderen ausprobierst.

00:13:43: Und da würde ich sagen braucht's dann zumindest noch eine Kopplung an ein anderes Lernformat wie den Workshop Denn dann vielleicht am Ende folgt damit es gut ineinander greifen kann.

00:13:54: Und ansonsten würde ich sagen, jegliches fachliche Thema was man gut über fünf bis zehn Ausgaben aufteilen kann eignet sich für dieses Lernletterformat.

00:14:07: Das finde ich gerade einen ganz spannenden Punkt.

00:14:09: da müssen wir uns grad mal einen gedanklichen Knoten ins Taschentuch machen weil so der Lernletter eigentlich als ein sozusagen Format aber eben in einer Lernreise gedacht, wenn man so möchte.

00:14:21: Das finde ich schon mal einen ganz spannenden Ansatz für Learnletter.

00:14:25: zwei Punkt Null und ansonsten ist bei mir gerade hängen geblieben alles wo man sagt Man kann tatsächlich eine gewisse Inhaltlichkeit ganz gut in eine abgeschlossene Sequenz sozusagen an Ausgaben packen Und es ist jetzt nicht unbedingt notwendig dass die viel mit anderen diskutieren und mich austauschen, sondern wo es eigentlich eher darum geht.

00:14:48: Im Zweifelteil habe ich wie bei diesem neuen Tool das eingeführt wird, eher so eine Step-by-Step Anleitung.

00:14:54: Und ich hab aber für mich einfach wenn ich das so möchte vielleicht immer eine Woche Zeit sozusagen den ersten Step dann den zweiten dann den dritten einfach im Tool zu üben und dann geht's sozusagen ein Stückchen weiter.

00:15:06: Das finde ich total charmant.

00:15:09: diesen Gedanken Ich mein, ein ganz zentraler Vorteil von Newslettern ist ja auch.

00:15:16: Also wenn sie jetzt über Newslettertool – was ja eigentlich jedes Unternehmen hat – physischikt werden, dann hast du ja ganz viele Daten darüber.

00:15:29: Welche Öffnungsrate hat dieser Newsletter?

00:15:31: Welche Elemente werden geklickt, wenn man wirklich klickbare Elemente drin hat und kann sich darüber noch schon mal meistens auch viel mehr an, wenn man so möchte eigentlich Learning Analytics sehr easy erschließen als das übliche Weise der Fall ist.

00:15:50: Indem ich einfach merke Mensch welche Bestandteile einfach sozusagen der Inhalte führen offensichtlich dazu dass sich die Lesenden dann wirklich weiter damit beschäftigen wollen weil sie auf die entsprechend verlegenden Elemente klicken.

00:16:07: Insofern finde ich das schon mal ganz, ganz spannend.

00:16:10: erstmal von der Perspektive.

00:16:12: Und es ist ja ganz häufig so dass wir unseren Post- und E-Mail-Postfach wie so eine Art To-Do Liste behandeln.

00:16:21: Das heißt, ganz häufig landet sein Learnletter sozusagen in deinem Postfach.

00:16:27: die Wahrscheinlichkeit, dass du dich irgendwann damit beschäftigst weil es eben wie so ein Art gedankliches To-do für dich ist Viel größer, also man sagt übrigens als Lernfahrt exept und klickt den bitte mal durch.

00:16:39: Genau!

00:16:39: Und du bist ja auch ein bisschen begrenzt dadurch dass es eben eine E-Mail ist und du ja auch selber als E-mail Empfängerin oder Empfänger weißt wenn die E- Mail extrem lang ist TLDR mäßig hat da keiner Lust sich durchzuwühlen.

00:16:53: das heißt auch wenn du dich am Anfang gemeinsamen Kickoff mit dem Team hinsetzt und überlegt, okay wir wollen jetzt den Landleiter machen zu Thema X. Jeder übernimmt eine Ausgabe dann kannst du ja auch besprechen wie groß der Umfang sein soll?

00:17:09: Und dann habe ich halt am Ende sieben Ausgaben im Umfang von einer bearbeitbaren E-Mail, einer erfassbaren E mail und dann ist es halt auch schön abgegrenzt.

00:17:21: Dann hab' ich tatsächlich die Chance im Alltag diese Nuggets aufzunehmen, versus wenn ich mir jetzt halt eine stundenlangen Videokurs anschauen müsste.

00:17:35: Na ja und ich meine der Charme ist ja also alles was irgendwie auch so ein bisschen kleinteiliger ist.

00:17:41: damit will ich mich hier einfach faktisch viel mehr beschäftigen.

00:17:45: das hat ja quasi schon viel leichtere Komponente wenn man eigentlich wenn man so möchte.

00:17:54: Jetzt hast du Eingangs ja gesagt, es gibt die Form des kuratierten Newsletters.

00:17:58: Da ist das relativ klar.

00:17:59: irgendjemand aus dem Learning and Development bereitet den dann wahrscheinlich sozusagen für die Lernenden auf oder der Teamleitung für das Team aber sozusagen eine Person, die sich mit den Inhalten beschäftigt, die für sich konzipiert und schreibt, die das Ding rausschickt.

00:18:15: Und in der kollaborativen Version ist es das Team, dass sich gemeinsam Hinsatz zeigt.

00:18:20: Wir haben ein Thema X, das wollen wir verstehen und das teilen wir eben in diese acht Häppchen.

00:18:27: Ella macht das Häppcheneinz, Conny macht das häppchen zwei, Susi macht häppche drei usw.

00:18:36: Das funktioniert ganz bestimmt für Teams, die einfach in sich total lernen begeistert sind und sie sagen das Thema finden wir gerade spannend.

00:18:43: Ja klar teilen wir uns das jetzt auf und haben da so unterschiedliche Perspektiven aufeinander.

00:18:50: Da funktioniert es bestimmt super!

00:18:52: Jetzt gibt's ja aber durchaus auch Teams wenn Eddie von sich eher behaupten würden dass das ganze Thema Lernen in ihrem Arbeitsalltag nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt viel einfach so in diesem klassischen Meeting-Hassel gefangen sind und den endlosen To-Do-Listen.

00:19:09: Wie motiviert man diese Teams denn, sich auch noch mit zu was zu beschäftigen?

00:19:16: Also gar nicht im Sinne von ich muss das konsumieren sondern ich muss jetzt mich auch noch aktiv damit auseinandersetzen und auch meinen Beitrag beitragen.

00:19:25: Ja also es ist ja wie immer so richtig von außen motivieren ist schwierig aber man kann zumindest dafür sorgen, dass man die intrinsische Motivation ein bisschen unterstützt.

00:19:36: Und da sind bei dem Learnletterformat eigentlich alle drei Komponenten ganz gut integriert.

00:19:42: also wenn wir jetzt mal an die Grundbedürfnisse für intrinsische motivation denken autonomie verbundenheit und kompetenz erleben dann ist es eigentlich alles mit integriered weil ich zum einen dadurch das sich mich selber mit dem thema befasse und des aufbereite steiger ich ja meine Kompetenz.

00:20:01: Das heißt, ich merke unterwegs... Oh!

00:20:02: Ich habe jetzt was gelernt und ich bereite das so auf, dass sich es auch anderen weitergeben kann.

00:20:09: Ich erlebe die Verbundenheit dadurch, dass jeder aus dem Team weiß wir bauen aufeinander auf Wir brauchen einander weil die Episode zwei von Conny macht keinen Sinn wenn Ella ihre Episode eins nicht bearbeitet und versendet.

00:20:27: Das heißt, da gibt's auch zum einen eine soziale Verbindlichkeit aber eben auch die... ...Verbundenheit im Team.

00:20:35: Wir tragen gemeinsam zum Lernerfolg bei und... Die Autonomie kann ich insofern einbinden als ich bei der Themenplanung... ...im Team selber auswählen lassen kann wer möchte welche... ...Episode welche Ausgabe bearbeiten.

00:20:53: also da kann ich im Kleinen sozusagen für Auswahl-Optionen sorgen für selbstständige Entscheidungen und das unterstützt eigentlich alles die intrinsische Motivation.

00:21:05: Im Idealfall hast du ja auch bei der Themenauswahl ein Thema, was strategisch relevant ist fürs Unternehmen aber auch fürs Team.

00:21:13: also wenn ich jetzt mit dem Team ein Thema bearbeite was für deren Arbeitsalltag einfach gar keine Relevanz hat dann sollte ich mich vielleicht nochmal fragen ob die Themenauswahl richtig ist und ob das Ziel entsprechend Sinn macht.

00:21:25: Aber wenn das der Fall ist, dann merk ich ja auch als Team Oh Fuck.

00:21:29: Wir müssten da echt irgendwie in dieses spezielle Fachthema noch mal tiefer einsteigen weil wir da kennen uns noch nicht mit aus und dann werde ich auch als teammitglied eher die Bereitschaft haben mich damit auseinanderzusetzen weil ich weiß was es für eine relevanz für meinen arbeitsalter cut.

00:21:46: Das finde ich ein ganz guter Punkt.

00:21:49: Am Ende des Tages, wie du sagst, man wird wahrscheinlich nicht alle zum Jagen tragen und man kann durchaus auch fünfzig stolper Steine noch einbauen indem man sagt ach ja lernen als Selbstdeck und wir nehmen das einfach mal irgendein völlig unspezifisches Metathema dass aber eigentlich überhaupt gar keine Relevanz hat dann wird es schwierig, aber in dem Moment wo man eigentlich ein Thema hat von dem man sagt das hat jetzt für uns wirklich gerade strategische Relevanz.

00:22:14: Das heißt wir müssen uns damit auseinander setzen und dann ist ja einmal schon mal die entsprechende Dringlichkeit da.

00:22:20: wenn ich dann mir die Facette rausnehmen kann, daraus die ich total spannend finde Dann ist sozusagen die zweite Komponente eigentlich da, die dazu führen sollte dass sich mich als einzelner Beitrag da auch wirklich damit auseinandersetze.

00:22:35: und zum dritten, so dieser eigentlich auch ist es ja kein sozialer Druck aber das schon auch so ein bisschen wie dieses... Damit jemand anders weitermachen kann braucht er meine Inhalte.

00:22:46: Ist ja einfach dann nochmal eine ganz zentrale Komponente.

00:22:51: Bevor wir jetzt sozusagen weiter schwenken in die Fragestellung, wie können wir sich dieses Format vielleicht noch mal weiterdenken?

00:22:58: Würde ich gerne nochmal so'n, also zumindest mal so einen Mini-Rap abmachen und ich dann einfach auch nochmal fragen, wie du vorgehen würdest wenn du dich jetzt sozusagen also wenn man sich jetzt das möglichst easy machen möchte mit diesem Format Learnletter zu starten.

00:23:14: Also das heißt, wir halten noch mal ganz kurz fest beim Learnletter als einfach sozusagen edukatives Newsetter-Format.

00:23:21: in der Organisation haben wir eigentlich die Situation dass wir es für quasi jedes Inhaltsthema, dass man nicht notwendig ist aber als dringend direkt üben muss einsetzen können.

00:23:34: Was wahrscheinlich am einfachsten ist, wenn man es erst mal in sozusagen so eine feste Sequenz packt weil's dann auch nicht so riesig ist und man das Gefühl hat der Elefant, der hat irgendwie am Ende des Tags auch noch acht Füße statt vier.

00:23:49: Und ich könnte mir vorstellen dass es wenn ich jetzt noch nie mit dem Learnletter-Format gearbeitet habe und wenn Wenn ich vielleicht auch Team-Learning, in dem Sinne noch gar nicht so richtig auf dem Schirm habe.

00:24:07: Könnte ich mir jetzt sogar vorstellen dass es wahrscheinlich für das erste Mal am einfachsten ist zu sagen Ich als sozusagen hr sozusagen beziehungsweise als Learning Development verantwortlicher Gehe in ein spezifisches Thema.

00:24:27: ich setze das mal auf so eine acht oder neun Ausgabenfrequenz Newsletter, Lernformat vielleicht erstmal aus und lass dann sozusagen im nächsten Schritt die Teams daran.

00:24:40: Aber vielleicht bin ich da auch auf der völlig falschen Spur.

00:24:43: wie würdest du denn sagen könnte es besonders einfach sein mit diesem Format zu starten?

00:24:49: Das was Du beschrieben hast ist auf jeden Fall eine sehr gute Option also das erst mal selbst zu testen und Du kannst es ja auch so ein bisschen denken wie Piloten.

00:24:58: Also Du kannst sagen hey Ich würde gerne in neues Lernformat ausprobieren, das sich easy in euren Alltag integrieren lässt.

00:25:04: Was niedrigschwellig ist was ihr gemeinsam bearbeitet.

00:25:07: ich suche dafür eine Handvoll Freiwillige die Lust haben sich mit Thema X zu beschäftigen weil es für unsere gesamte Organisation relevant und ihr kriegt dann auch eine gewisse Sichtbarkeit intern.

00:25:19: wer hat Lust?

00:25:20: Und dann kannst du das mit dieser Pilotgruppe einmal ohne große Kosten ohne große Aufwände vertesten bei der Gelegenheit iterieren und auch gucken, welche Struktur welches Tool usw.

00:25:34: passt.

00:25:34: für uns intern gut?

00:25:36: Und dann kannst du das als Format in die unterschiedlichen Teams geben!

00:25:41: Es braucht halt immer eine gewisse Anleitung.

00:25:43: also wenn du einen kollaborativen Learnletter machen willst, dann würde ich ganz dringend empfehlen immer den Kickoff zu machen mit dem Team und in diesem kick off zu besprechen um welches Thema geht's Welchen Themenplan haben wir, wer macht was bis wann und was ist eigentlich unsere Vorstellung von dem Endergebnis?

00:26:00: Also haben wir da eine feste Struktur.

00:26:06: Wie viele Worte oder wie umfangreich soll das sein?

00:26:11: Und haben wir vielleicht auch gewisse Qualitätskriterien?

00:26:14: zum Beispiel es sollen nicht hart gewertet werden Es gibt vielleicht bestimmte Regeln oder Werte, die berücksichtigt werden sollen.

00:26:26: So was lässt sich alles in einem Kickoff klären und das ist immer ein ganz guter Rahmen um da mit demselben Qualitätsverständnis auch easy in das Format einzusteigen.

00:26:37: Das hat mir es gerade tatsächlich nochmal wahnsinnig weiter geholfen weil meine Ursprungsidee war ja gerade eigentlich eher zu sagen Ich jetzt als Learning and Development Mensch, ich würde halt so ein Format bauen und würde es auch wahrscheinlich dann selber machen.

00:26:52: Aber dann hat das ja sozusagen keine Form von das mehr.

00:26:55: wie als im Seifes war ich daran beteiligt?

00:26:59: Und dann wiederum aber zu sagen naja, dass ist ein Pilot und wir haben dieses Thema und wer hat Bock das einfach mit mir gemeinsam zu entwickeln, hat ja dann trotzdem diesen kollaborativen Effekt und aber auch so eine Art Multiplikatoren-Effekt weil Wenn da eben mehrere Personen auch in der Erstellung beteiligt sind und sich da auch eine gewisse Sichtbarkeit von erhoffen, dann werden die ja auch nochmal auf ne ganz andere Art und Weise bereit sein diese Inhalte dann wirklich zu dispoieren und den sozusagen ihre Netzwerke hineinzutragen.

00:27:31: Das war so der eine Punkt und der andere als du gerade gesagt hast.

00:27:35: es braucht einfach einen guten Aufgelobten und gute Erklärungen.

00:27:39: was ist das eigentlich?

00:27:41: Was wollen wir damit?

00:27:42: wie soll das aussehen?

00:27:43: Und da war jetzt mal so mein Gedankengang, dass es wahrscheinlich wirklich ganz viel Sinn macht.

00:27:48: Dass man sich am Anfang die Zeit nimmt auch eine Struktur zu entwickeln und zu sagen zum Beispiel du schreibst immer fünfhundert Worte Einführung zu dem Thema Kleist das sozusagen einmal in deinen eigenen Worten auf und dann sucht doch drei weiterführende Ressourcen dazu raus.

00:28:09: Und dann kann man irgendwie, vielleicht gibt es auch noch ein gutes Zitat und dann hast du im Prinzip so drei unterschiedliche Steps und die sind aber alle für sich nicht so riesig dass man dieses Gefühl hat ich muss da ist eigentlich Dissertationsniveau abliefern sondern bekommt das ja nochmal einen viel fassbaren Rahmen einfach auch so ein Format bei dem ich ziemlich genau weiß, wie muss ich vorgehen um das wirklich mit Leben zu füllen.

00:28:34: Genau und ein Beispiel was mir da einfällt ist es jetzt nicht unbedingt einen internal learn-letter aber eine newsletterstrecke von neuen Narrative beziehungsweise von Nine Spaces.

00:28:47: die hatten mal eine Strecke zum Thema spannungsbasiertes Arbeiten und da war jede E-Mail von diesen.

00:28:55: sieben oder fünf Mails in dieser Strecke waren gleich aufgebaut und am Anfang wurde auch erklärt, was ist quasi ein Mail Workshop?

00:29:05: haben die das genannt?

00:29:07: Was beinhaltet jede Ausgabe.

00:29:10: Und dann hattest du eigentlich immer eine erwartbare Struktur von kurzer Einführung, Minitool zum ausprobieren, Reflexionsfrage... ...und dann war es schon wieder vorbei.

00:29:21: also du wusstest genau was auf dich zukommt.

00:29:25: Wenn man das jetzt auf den Learnletter überträgt und quasi so eine klare Struktur im Kickoff mitgibt, dann weiß ja auch jedes Teammitglied okay.

00:29:32: Was soll ich am Ende wie befüllen?

00:29:35: Und vielleicht gibt es da auch schon ein entsprechendes Template was sich genauso nutzen und dann einfach mit meinen Insights, mit meinen Tools, mit meinem weiterführenden Informationen befehlen kann.

00:29:51: Haha, das finde ich total spannend.

00:29:53: Ich habe gerade so richtig Lust an diesem Format selbst gedanklich nochmal ein bisschen rum zu überlegen und das in eine Form zu massieren Und das wäre für mich jetzt tatsächlich auch die perfekte Überleitung um das mal noch einmal so ein bisschen weiterzudenken.

00:30:08: Denn bisher ist es ja tatsächlich so dass wir eigentlich erstmal in sozusagen dem reinen Format Newsletter gedacht haben beziehungsweise vorhin schon mal ganz kurz angeteasert haben dass es ja die Möglichkeit gäbe da sozusagen auch noch weitere Elemente anzudocken.

00:30:25: Und deswegen würde ich total gerne mit dir mal in diese Richtung überlegen, gerade wenn wir das eher so in der Softskill sozusagen welts sind und das Dokt finde ich auch ganz gut an dieses Thema spannungsbasiertes Arbeiten an weil ehrlicherweise ist das ja wenn man so möchte auch eine Art von Softskills wo man dann tatsächlich aber dieses Format anders aufbereiten müsste, wo man sagen müsste.

00:30:50: Naja es ist ja nicht nur im Prinzip diese Inhaltlichkeit und vielleicht irgendwie so eine Tool-Idee und zwei Reflektionsfragen sondern dann könnte ich mir vorstellen dass tatsächlich die Newsletter Ausgabe im Prinzip das Häppchen für das selbstgesteuerte sich mit dem Thema auseinandersetzen Und dass man da dann zum Beispiel, wenn man auch das über mehrere Wochen beispielsweise begleiten möchte.

00:31:21: Sich dann sagt... Man hat danach eben so ein Learning Circle und setzt sich einmal in der Woche zusammen und reflektiert einerseits was man eben aus diesen Newsletterinhalten für sich jetzt an Tool Tests und was man aus diesen Reflexionsfragen mitgenommen hat.

00:31:37: aber kommt vielleicht da direkt ins Üben oder ins Lernen machen.

00:31:43: Das finde ich so ein ganz spannendes Format zu sagen.

00:31:45: Auf der einen Seite eben, der Newsletter-Inhalt ist wirklich eigentlich das Theorie-Happien wenn man so möchte und die Learning Circle dieses eine Stunde in der Woche sich zusammensetzen ist dann die Praxiseinheit dazu.

00:32:01: Find' ich ne richtig, richtig coole Ergänzung!

00:32:03: Und ich glaube, dass wäre echt ne sehr gute Verzahnung einmal des theoretischer Auseinandersetzten und ja auch des Lernen durchs Lehren weil ich ja selber immer eine... Episode eine Ausgabe erstelle.

00:32:15: Und dann das Hands on üben in einem Team Workshop, in einem... ...Team-Meeting whatever, das muss ja kein ganzer Tag sein und ich glaube so wird dann echt ein Schuh draus.

00:32:28: Ich finde die also mir gefällt die Idee tatsächlich gerade total gut!

00:32:32: Also einfach auch dieses.

00:32:35: Ich sozusagen als einzelne Person bin immer für eine Woche eigentlich Themenowner, wenn man so möchte.

00:32:40: Und dann bin ich nicht nur derjenige oder diejenige, die sich die Inhalte für den Newsletter-Teil ausdenkt sondern auch für diesen Circle-Termin eigentlich strukturell verantwortlich ist.

00:32:54: Auch da macht es glaube ich ganz viel Sinn, dass man dann eine entsprechende Struktur hat von der ich einfach weiß okay auf die Art und Weise fülle ich die mit Leben wie Check-in, dann habe ich eine Breakout Reflexionsfragenrunde, dann hab' ich irgendwie ein Tool das wir uns zehn Minuten nehmen und das auch wirklich jeder für sich mal üben und dann wieder darüber sprechen wie auch immer.

00:33:15: also das heißt ich glaub auch da macht's ganz viel sinn Wirklich gut strukturelle vorgedanken macht damit es dann einfacher fällt, dass wir den einzelnen mit leben zu füllen.

00:33:26: oder

00:33:27: Ja genau und da kann man sich ja auch also das müssen wir jetzt in Lundi Professionals nicht erzählen aber.

00:33:32: Da kann man sicher auch sehr gut an den Erkenntnissen orientieren was denn effektives lernen ausmacht.

00:33:38: Wissen alleine ist es nicht.

00:33:40: Du brauchst immer auch ein Reflexionspart, du brauchst eine Übungspart und so kann man sich das ja auch strukturieren.

00:33:46: okay welche Teile können wir über den Learnletter abbilden?

00:33:49: ich würde sagen der theoretische Teil auf jeden Fall Reflexion ebenfalls und dann kann man Sich überlegen wie können wir jetzt noch den Praxispart hinzufügen?

00:33:57: Ich kann hier zum Beispiel auch im Learnletter Workshop am Anfang im Kickoff Tandems bilden.

00:34:05: Nach jeder Ausgabe finde ich mich mit meinem Tandem-Partner für fünfzehn Minuten zusammen und wir wenden das, was in dieser Ausgabendrin war praktisch an.

00:34:16: Und ich habe dann in der Learnletterausgabe vielleicht noch so ein Mini-Tooltipp oder einen Miniübungsauftrag oder so für die Tandems mittrinnen.

00:34:25: Das könnte ja auch eine Alternative sein.

00:34:27: zu dem gesamten Team muss sich zusammenfinden.

00:34:31: Finde ich auch spannend!

00:34:33: was man ja auch überlegen könnte ist, es macht wahrscheinlich keinen Sinn so ein Lernletter Tandem sozusagen von vornherein immer zu konzipieren.

00:34:46: Also weißt du dann wäre es wie eine Briefreundschaft oder wie ein kollaboratives Lerntagebuch.

00:34:51: aber ich glaube das ist wieder ne andere Art von Format, oder?

00:34:57: Achso!

00:34:58: Du meinst quasi dass ich als tandem nur die Ausgabe jeweils auch bekomme

00:35:03: Genau, oder dass man sozusagen diese Ausgaben als Tandem eigentlich immer erst ich dann du, dann ich, dann du.

00:35:11: Aber ich glaube das ist tatsächlich eine andere Art an Format wo es eher darum ging, dass man dann so eine Art geteiltes Lern-Tagebuch hat und immer reinschreibt was habe ich jetzt diese Woche zu diesem Thema gelernt?

00:35:28: Und dann der Andere und dann kommentiert man's gegenseitig und setzt sich wieder zusammen.

00:35:32: Jetzt, wo ich auch drüber rede und das versuche in Worte zu fassen.

00:35:36: Das ist ein anderes Format als der Lernletter?

00:35:38: Ja, ich glaube auch.

00:35:40: Ich glaube so Tannen-Informate können es ergänzen aber... ...ich glaube den Lernlettern würde ich trotzdem im Gesamteam lassen weil sonst ist es einfach zu viel Aufwand für die einzelne Person.

00:35:53: Und du willst ja das Lernlärter-Format eigentlich auch ein Stück weit nutzen als Ersatz für was vorher sehr viel Aufwand bedeutet hat sehr viel Ausfallzeit und so weiter.

00:36:07: Und das darf man da glaube ich auch noch mal im Blick behalten, wie viele Erstellungsaufwand haben wir dann?

00:36:14: Und was ist sozusagen der Impact wenn nicht die gesamte Gruppe damit bedienen kann?

00:36:18: voll gut Wenn ich dann wieder nur im Tandem bin, dann ist es wahrscheinlich ein bisschen overdosed.

00:36:25: Ja bin ich bei dir.

00:36:27: Was ich jetzt gerade überlegt habe ist, dass es mit Sicherheit auch ganz spannend ist.

00:36:32: Wenn man eh sicher Gedanken darüber macht welche Struktur hat dieser Learnletter und bleiben wir uns mal bei diesem Urstroms bedanken in die fünfhundert Worte sozusagen Intro in meinen Themenstrangen drei Quellen-Tipps und irgendwie eine Reflektionsfrage oder whatever dann könnte man ja sagen Der erste Teil der Lernletter-Ausgabe muss immer in Rückbezug sein auf das Thema der vorherigen Woche.

00:37:00: Weil was ich immer ganz arg spannend finde, ist auch zu erfahren – Was haben denn die Teamkolleginnen und Teamkullegen eben aus dieser letzten Woche und aus den Inhalten oder aus den Übungsaufgaben für sich mitgenommen?

00:37:14: Und was hat sich da sozusagen wie gesetzt?

00:37:16: Deswegen find ich es ganz spannend, wenn im Prinzip so der erste Teil dann sein würde.

00:37:22: Dass derjenige, der eben diese Ausgabe beisteuert das er erst mal nochmal einen Absatz dazu schreiben muss.

00:37:28: Was ist auch seine letzten Woche, was hat besonders mit mir reseniert?

00:37:31: und wie habe ich das mit vielleicht auch kleinen Übungsaufgaben für mich jetzt schon in den Arbeitsalltag geholt als war es eine kleine Quintessenz einfach der vorherigen Woche Und dann eigentlich ins eigene Thema reinzugehen und dann würde im Prinzip die Woche darauf wiederum ein anderes Teammitglied auf die Inhalte der Vorwoche reagieren.

00:37:52: Wie so eine Miniverstätigung quasi,

00:37:55: genau!

00:37:56: Das könnte man ja sogar noch mit einer Quizfrage zum Beispiel koppeln also dass man sagt in jeder überlegt sich für seine Ausgabe eine Quizfrage zur vorherigen Ausgabe, sodass man dann auch noch so ein spielerisches Gamification Element hat.

00:38:11: Was den Lerntransfer von der vorherigen ausgabe so ein bisschen sicherstellt.

00:38:18: So cool!

00:38:18: Ich habe richtig Lust das jetzt weiter zu... ...weiterzudrehen.

00:38:23: dieses Thema und Conny ich hab im Vorfeld noch überlegt Jetzt ist es ja in Format was ich vor allem von Wissensarbeitenden kenne also im White Collar Bereich.

00:38:34: Bei Frontline-Jobs ist es immer so ein bisschen tricky mit viele E-Mails, viel online und viel am Computer sein.

00:38:42: Und ich habe mir gedacht wie könnte man das denn vielleicht auch für den Bereich noch mal so ein bißchen zugänglicher machen?

00:38:48: Und bin da bei dem Audiogedanken hängen geblieben.

00:38:52: was hast du da vielleicht noch so vier Gedanken?

00:38:57: fällt dir da irgendwas an?

00:38:59: Das finde ich voll die gute Idee zu sagen, also in meinem Zeifersfall nimmst du es einfach mit der Spracheingabefunktion eines Handys auf und hast dann fünf Minuten Gedanken zu einem speziellen Thema.

00:39:13: Das find' ich ganz spannend!

00:39:16: Bei Frontline könnte ich mir vorstellen – da gibt's ja auch ganz viel und wirklich so ganz konkrete How-to-Themen.

00:39:23: Und was ich mir vorstellen könnte ist, dass es auch super gut so in Mini-Videos Nippets funktionieren könnte.

00:39:31: Das finde ich ganz spannend eigentlich nochmal so in die Richtung zu denken.

00:39:36: und Ich hatte gerade noch so ein Gedanken und Schweifabereis vom White Collar eh vom Blue Collar Bereich sozusagen nochmal ab weil Was wir bisher ja eigentlich immer gedacht haben ist das wir dass wir wirklich eine Mail versenden und die landet im Postfach.

00:39:55: Es gibt ja aber auch Newsletter, die kannst du also die veröffentlichst du im Web das funktioniert da über Substrike und wie in Prinzip so diese ganzen Newsletter Tools heißen ziemlich easy, dass das im Prinzip neben dem es wird versendet und es landet bei dir im Postfach zusätzlich auch an einer eigenen Web-Präsenz hat.

00:40:18: dann hat man ja, wenn man das so möchte eigentlich wie eine Art Blog-Artikel.

00:40:22: Der natürlich genau gleich ausschaut, wie die Mail ich bekommen habe.

00:40:26: aber und ich finde das tatsächlich auch total charmant da könntest du ja dann kommentieren.

00:40:37: Sehr cool!

00:40:37: Und dann kann ich da Rückfragen stellen?

00:40:39: Dann kann ich meine Gedanken dazu ergänzen, Quiz Fragen beantworten.

00:40:44: Genau

00:40:44: zum Beispiel.

00:40:47: Also am Ende des Tages gibt es da ja so viele Ideen, die man im Prinzip beeinbringen kann.

00:40:55: Also wenn man das ein bisschen zusammenfassen wollte, kann ich den Learnletter?

00:41:00: Sondern es gibt ganz viele unterschiedliche Ausgestaltungsformen.

00:41:05: aber dieses Grundvermarkt zu sagen eben nicht immer klassischen Web-Based Training und nicht immer klassischen Seminar oder in einem einmaligen Artikel sondern in dem Moment eher Newsletter lasst sich gedacht, sozusagen Formatvariante.

00:41:25: Sich neue Themen aneignen könnte ganz spannend sein in welcher Spielart auch immer man das austesten möchte.

00:41:33: Man könnte sagen dem Learnletter sind keine kreativen Grenzen gesetzt.

00:41:38: Stimmt!

00:41:41: Ich würde fast sagen mir fällt gar kein bessere Abschlusssatz ein.

00:41:47: dann machen wir mal den Deckel drauf oder?

00:41:49: Den Learn Letter Deckel.

00:41:52: Und ich würde vorschlagen, wenn es da draußen noch mehr Ideen gibt oder mehr Rückfragen zu dem Thema... Man hat ja schon gemerkt das lässt sich unendlich weiterspinnen und auch anpassen an die Gegebenheiten in der Organisation.

00:42:05: dann lasst doch einfach einen Kommentar da schreibt uns per LinkedIn und lass uns das Format einfach weiter gemeinsam weiterentwickeln.

00:42:14: Genau!

00:42:15: Das ist ein ganz ganz toller Abschlusssatz.

00:42:17: also das heißt Lasst uns mal dieses Format noch so ein bisschen weiter denken und wir freuen uns wahnsinnig mit euch dazu zu diskutieren.

00:42:27: Und bis dahin, liebe Ella, wünsche ich dir jetzt eine wunderschöne Restwoche!

00:42:32: Ich würde sagen bis zum nächsten Mal im Was Lerns zu Podcast.

00:42:37: Vielen vielen Dank, liebe Conny.

00:42:38: Bis dahin!

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