#170 - Der Griff in die Lernformate Toolbox: Der Culture Walk mit Georg Wolfgang
Shownotes
Vorab ein Hinweis in eigener Sache: Während der Sommermonate Juli - Mitte September 2026 erscheint "Was lernst Du?" in halbierter Frequenz alle 14 Tage. Ab Mitte September 2026 hört ihr wieder wöchentlich neue Folgen.
In dieser Folge ist Georg Wolfgang zu Gast. Georg ist Gründer der Culturizer GmbH und "Was lernst Du?"-Wiederholungstäter. Das erste Mal war er in Folge 31 zu Gast - damals zum Thema Kulturentwicklung. Dieses Mal bringt er ein konkretes Lernformat mit: den Culture Walk.
Gemeinsam schauen wir uns an, was hinter diesem Format steckt, warum Lernen in Bewegung anders funktioniert als im Seminarraum und wie ihr den Culture Walk mit einem einfachen „Kochrezept“ auf eure eigenen Lern- und Workshopkontexte übertragen könnt. Außerdem sprechen wir darüber, worauf ihr bei der Umsetzung achten solltet und welche Learnings Georg aus den ersten Culture Walks mitgenommen hat.
Wenn ihr auf der Suche nach einem einfachen und wirkungsvollen Lernformat seid, das Austausch, Reflexion und Bewegung miteinander verbindet, dann findet ihr in dieser Folge jede Menge Inspiration.
Mehr zu Georg findet ihr u.a. hier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang/
Hier findet ihr einen Post zum Lernformat Culture Walk und hier geht es zur Culturizer GmbH
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Und wenn ihr mehr über mich erfahren wollt?
👋 Hi, ich bin Conny Hattula, euer Podcast-Host.
Ich bin Learning & Development Expertin und bringe mit meinem Unternehmen “The Learnspiration Company” frischen “Lernwind” ins Corporate Learning. Ich begleite & berate Organisationen beim Aufsetzen von modernen, innovativen L&D Teams, gestalte “Corporate Lernwelten” neu und helfe beim Neudenken angestaubter “Standardlernformate”.
Darüber hinaus kuratiere ich einen ganzen Blumenstrauß an "Inspirations-Formaten" für Learning Professionals:
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Transkript anzeigen
00:00:10: Hi und herzlich willkommen, was lernst du?
00:00:11: Podcast?
00:00:12: Euren Podcast rund um spannende Lernprojekte und Lernspirationen voll und mit Konni Hatola.
00:00:20: Willkommen in der neuen Woche!
00:00:21: Willkommen bei der neuen Folge!
00:00:23: Und herzlich willkommen in der Lernformate Toolbox.
00:00:27: Ich freue mich, wie ein Honigkuchenpferd.
00:00:30: Ich habe nämlich heute einen wirklich grandiosen Gast in meinem digitalen Aufnahmestudio sitzen und es ist ein Wiederholungstäter-Gast.
00:00:38: Georg Wolfgang war nämlich tatsächlich vor ungefähr zwei, zweieinhalb Jahren schon mal was lernen zu Podcast zu Gast Und da ging's um das Thema Wie lernen wir eigentlich Kulturentwicklung?
00:00:51: Das war ganz spannend!
00:00:53: Das Thema war eine ganz tolle Folge.
00:00:54: die ist auch wahnsinnig gut gehört worden.
00:00:57: Und heute hat Georg uns ein ganz grandioses Lernformat mitgebracht, den Culture Walk.
00:01:05: Da geht es natürlich auch um das Thema Kulturentwicklung.
00:01:08: Es geht aber auch um einen Kochrezept, dass ihr euch lieber höhererinnen und höherer schnacken könnt und für euch übertragen könnt auf viele andere Themen.
00:01:17: und deswegen würde ich sagen erst mal lieber Georg herzlich willkommen zurück in was du dann so podcast Und ich bin ganz gespannt, was du uns mitgebracht hast.
00:01:25: Aber für all diejenigen, die die erste Folge mit dir nicht gehört haben, vielleicht sagst du einfach nochmal zwei, drei Sätze zu dir selbst und dann springen wir in den Culture Walk im Wassenzimmer.
00:01:34: Genau!
00:01:35: Let's go!
00:01:36: Hallo, danke für die Einladung.
00:01:38: Ich habe auch gerade überlegt weil wir haben ja sowohl bei dir als auch in meinem Podcast dem Kulti Talk veröffentlicht... Und wir waren beide noch jung und fresh Podcaster in den.
00:01:47: Jetzt haben wieder beide, jetzt gehen wir so langsam auf die zweihundert Folgen zu.
00:01:50: also es ist schon wirklich viel Zeit vergangen und ich hab's aber auch noch super schön in Erinnerung.
00:01:54: Ich bin Georg, Gründer der Kaltweiser GmbH.
00:01:56: Wir haben und das passt jetzt zu dem Thema irgendwie nicht aber dann auch schon wir haben eine digitale Plattform für Kulturentwicklung und Lernformat auch mittlerweile immer mehr so Team Learning und der kaltweise fungiert als digitaler Team Trainer, der ein Team ohne externe Begleitung quasi durch Lernprozesse führt also total Digital Startup Software Service.
00:02:18: Und genau zu dem Moment, den Culture Walk habe ich ganz analog gestaltet.
00:02:22: Ganz bewusst und darüber wollen wir sprechen?
00:02:25: Ich bin auf jeden Fall ganz gespannt.
00:02:27: und jetzt gehen wir ganz kurz Kontext.
00:02:28: Ich bin nämlich auf dem Culture Walk ja tatsächlich durch einen linken Beitrag von dir gestolpert und da hast du dieses Lernformat angeteasert und ich hab gedacht oh das klingt wahnsinnig spannend weil es kombiniert auf der einen Seite ja Impulse, auf der anderen Seite Bewegung, Begegnungen mit Menschen und vor allem frische Luft.
00:02:50: Und deswegen kannst du mal so ein bisschen uns Kontext geben.
00:02:53: was versteckt sich denn hinter diesem Culture Walk?
00:02:55: Was ist das
00:02:57: eigentlich?
00:03:00: Also wir haben den jetzt zweimal abgehalten.
00:03:01: Wichtig ist kein kaltweißer Produkt, sondern das ist eine Kooperation mit der fantastischen Renate Siebert vom HR-Kompetenzhinter.
00:03:10: und dieses Jahr hat das großartige Positive Leadership Forum in München stattgefunden Und es gab so ne Art VIP-Abend.
00:03:17: also ungefähr dreißig Leute haben sich am Abend vorher schon getroffen in Münchern und Renates Idee war wie als Kaltweiße war ein Partner und ich arbeite sehr eng mit Renate zusammen Und ihre Idee war quasi für diesen Abend vorher auch schon ein inhaltlichen Impuls zu geben, aber auch durch einen englischen Garten zu spazieren und dann in der Endlocation quasi auch einen schönen Abend zusammen verbringen.
00:03:39: Dann habe ich vorgeschlagen, habe gesagt Spazierengehen nur finde ich immer so wenig wir müssten es mit inhaltlichem Impul sind.
00:03:45: Das habe ich früher, wenn ich Teams begleitet hab manuell als Berater coachmäßig, dann habe ich das voll aufgemacht dass ich die mit Stationen in den inhaltliche Spazieren geschickt habe.
00:03:55: und so ist es dann entstanden, weil braucht ein Mehrwert, wenn man gemeinsam halt sich auch die Reise begirbt und gerade bei so einem Abend spannende Persönlichkeiten.
00:04:04: Und das war die Idee vom Culture Walk.
00:04:06: So sind wir dann gestartet und es hat so gut funktioniert dass wir ihn jetzt regelmäßig anbieten im englischen Garten!
00:04:13: Genau
00:04:14: ich finde ist ja auch einfach ein wahnsinnig cooles Setting.
00:04:17: der Englische Garten Habe ich ja gesagt, am liebsten wäre es mir, wenn wir da tatsächlich so ein Kochrezept für entwickeln könnten.
00:04:28: Also das heißt... Wenn du mal sonst ein bisschen mit rein nimmst und erzählst wie habt ihr denn diesen Culture Walk tatsächlich gebaut?
00:04:36: Diejenigen hören höher die sagen oh das ist ein cooles Lernformat!
00:04:40: Das würde ich mir tatsächlich gerne schnappen und auf meinen eigenen Kontext übertragen dass einfach Nachkochen können bzw.
00:04:48: nachspazieren, also es war jetzt eine schräge Analogie aber du weißt was
00:04:51: ich weiß.
00:04:53: Also erst mal konkret ein Beispiel wie wir das aufgebaut haben.
00:04:57: vielleicht ist das spannend und dann würde ich quasi in Richtung Kochezept würde ich gerne auch ein bisschen kleiner machen als wir es jetzt gemacht haben.
00:05:07: Wie wir aufgebaut haben wir gesagt wir brauchen so drei vier Stationen.
00:05:10: wir wollen circa ne Stunde gemeinsam spazieren gehen, eben beim ersten Mal zu um die dreißig dann um die fünfzehn Leute.
00:05:16: Die sich nicht besonders gut kennen und Funktion ist immer das wichtig bevor man eine Methode macht dass man über die Funktion nachdenkt, dass sie was lernen also neue Impulse bekommen aber auch eben nicht nur so small talk mäßig sich kennenlernen sondern sich inhaltlich lieber Deep Talk statt Smalltalk Also durchgeleitete Fragen auch in unterschiedlichen Konstellationen in Austausch kommen und damit vorn und miteinander lernen, so die beiden Primissen.
00:05:44: Und wir haben es dann so gemacht dass wir tatsächlich vorab die Strecke abgelaufen sind und geschaut haben wo sind coole Stationen sowohl vom zeitlichen also Freuland-Grün-Eis-Kiosk kennen ja viele, schaut dort an der Stelle.
00:05:58: Dort haben wir gestartet mit einem Drink, mit dem kurzen Kennenlernen und haben dann eben geschaut okay wann macht's denn den ersten Impuls zu geben?
00:06:06: Und die Stationen waren so zwei drei dürfen auch nicht zu viele sein sonst ist es too much to soon.
00:06:11: und zwischen den Stationen sodass man immer so viertelstunde zwanzig Minuten Zeit hat im Spazieren dann zu reflektieren immer basierend auf dem Input in der Station An jeder Station, also es ging um Unternehmenskulturgestalten habe ich quasi auch Inhalte die wir in unserem digitalen Modul nehmen analog mitgebracht.
00:06:30: Also wir hatten ausgedruckt Stärkenkarten zum Beispiel.
00:06:34: Das war das erste, also auf Art III waren Stärke, die unseren Kulturmodell zugeordnet sind.
00:06:39: Habe ich erst einen Impuls gegeben?
00:06:40: warum sind Stärkmorientierung so wichtig?
00:06:42: Also das war im Permapost Leadership Kontext sie wussten das eigentlich alle aber trotzdem einfach nochmal als Impuls.
00:06:48: Warum reden wir jetzt über Stärke?
00:06:51: Dann habe ich ihnen diese A-III ausgedruckt, in die Kleingruppenbild zusammengemischt.
00:06:56: Zwei drei Leute und hab sie dann mit einer wirklich echten Prozessfrage begleitet oder losgeschickt und gesagt, jetzt spreche mal drüber was ist deine Hauptstärke?
00:07:04: Aus diesem stärken Profil, den wir haben Und wie kannst du sie in deinen Arbeitskontext gut einbringen?
00:07:10: Das war die erste Station sozusagen.
00:07:13: das heißt da lernt man sich kennenlernen aber auch was die Stärken kennen reflektiert für sich.
00:07:18: Und halt ein bisschen so, wo kann ich es einbringen?
00:07:20: Wo vielleicht auch nicht?
00:07:21: und dann quasi nach einer gewissen Zeit.
00:07:23: Wir haben dann immer auch geschaut dass wir irgendwann beim Monopterus sind zum Sonnenuntergang.
00:07:27: also das ist so gute Stationen sind und nicht random einfach stoppen.
00:07:31: Und dann habe ich quasi auf der Rückseite hatte ich unser Kulturmodell.
00:07:35: Das habe ich denn vorgestellt.
00:07:36: Das stelle ich jetzt nicht im Detail vor aber das habe ich dann quasi vorgestellt, wo die Stärken zuzuordnend sind und bin dann quasi von meiner Storyline geswitched mehr in Richtung Heldengeschichten.
00:07:47: Also stärken das eine, das andere ist ja welche Heldengeschichten werden in Kulturen und Unternehmen erzählt?
00:07:52: Wofür kriegst du Anerkennung und
00:07:54: Begeisterung?".
00:07:55: Und dann habe ich ihm gesagt wie wichtig es ist für Kulturentwicklungsprozesse diese Heldengeschichten auch zu verstehen und zu hinterfragen und hab sich dann losgeschickt in neuer Konstellation, hab gesagt in deinem Unternehmen oder was du berätest... Was sind so typische Heldegeschichten Wofür die Leute eigentlich gefeiert werden.
00:08:12: Also was oft gar nicht so angesprochen wird, aber wo man wirklich Anerkennung für bekommt.
00:08:16: und dann war die Auseinandersetzung dieser Impulse von mir zum Thema Helden und so wie man es jetzt auch hört meine Impulse sind nicht kurz und knackig sondern immer ein bisschen Storytelling ausgeschmückt.
00:08:27: Und der Impuls aber auch mit dieser neuen Reflexionsfrage hat dann wieder quasi angeleitet und sie haben widerspannende Erkenntnisse über sich und über die anderen Teilnehmenden gehabt.
00:08:38: Und dann war die letzte Station Monopteros Sonnenuntergang, das haben wir zufällig.
00:08:42: Wir haben so gehofft, dass wir es genau zeitlich hinbekommen.
00:08:44: Das war dann ein epischer Moment, dass sie genau den Sonnenuntergang hatten.
00:08:47: und dann haben wir quasi dort in der Nähe, beim ersten mein absolutes Highlight da war so einen Riesenbaum wurde gefällt vorher nicht wegen mir extra aber es war dann wie eine Bühne.
00:08:56: Ich war auf diesem riesen Baum stumpfer.
00:08:58: ich habe mich darauf gestellt und hab da meine Lieblings-Story, die Affengeschichte.
00:09:03: wie kulturelle Regeln entstehen habe ich da quasi erzählt Und habe sie dann auf die letzte Station geschickt, um zu sagen was sind denn bei euch typische ungeschriebene Regeln und Gesetze, die ihr euch im Unternehmen habt.
00:09:17: Das heißt wir hatten drei Stationen immer bewusst unterbrochen an richtigen Stellen, immer mit Impuls und dann mit einer Reflexionsfrage in unterschiedlicher Konstellation.
00:09:26: und das war jetzt so konkret Und daraus kann man jetzt aber guten Kochrezept bauen, weil es muss gar nicht so... Also das war schon sehr geplant und sehr dass es richtig cool ist.
00:09:35: Also weißt du für jeden eine gute Erfahrung?
00:09:38: Aber das kann man auch viel kleiner machen.
00:09:40: also wenn's für dich... Wenn du passst würde ich es quasi noch ein bisschen versuchen kleiner zu machen.
00:09:45: die eher als Kochrezep dazu stellen.
00:09:48: Voll gerne!
00:09:48: Oder hast
00:09:49: Du noch Fragen zum...?
00:09:50: Ich habe tatsächlich so zwei, drei eigene Texte drauf.
00:09:53: Aber die spare ich mir für im Anschluss und jetzt bin ich gespannt aufs Kochen.
00:09:58: Genau!
00:09:59: Für Wiederfunktion und Prinzip vorher... ...für mich ist Menschen in Bewegung bringen in etlichen Situationen.
00:10:07: Das muss nicht geplant sein oder sonstiges.
00:10:09: Es kann auch sein wir haben mal eine hitzige Diskussion oder ich hab ein schwieriges Mitarbeitende Gespräch sich zu lösen vom Raum, vom Tisch, vom Meeting Setting Und zu sagen, lass uns mal gemeinsam spazieren gehen und über etwas sprechen.
00:10:24: Wenn man gemeinsam spezieren geht und spricht dann schaut man immer in die gleiche Richtung.
00:10:32: also du schaust halt hin.
00:10:34: erstes Prinzip das zweite prinzip du bist im bewegung des dritte prinzip im englischen garten ob es geht auch überall anders in der stadt hast du halt dann auch noch eine andere umgebung und nimmst natürlich auch diese umgebungen war.
00:10:46: Also ich habe auch ganz viel in die Bäume geschaut.
00:10:48: Im Englischen Garten war wieder beeindruckt, das macht man oft gar nicht wenn man so unterwegs ist aber wenn sich da auch ein bisschen Zeit nimmt dann nimmt man halt auch andere Eindrücke auf einen anderen Kontext.
00:10:57: Das heißt jedes Gespräch wird besser.
00:11:00: würde ich jetzt harte These wenn es inhaltlich Sinn macht wenn ich im Gespräch miteinander machen kann So hab' ich schon Konfliktgespräche geführt also eher so one-on-one Mitarbeiter in Gespräche führe ich gern so und so weiter.
00:11:17: Also deswegen finde ich das ein super Prinzip, es fällt mir auch leichter im Gehen zu denken.
00:11:23: Wenn ich jetzt in Richtung Learning Walk zum Beispiel nachdenke dann würde ich immer überlegen also da ist ja ein bisschen mehr gestaltet didaktisch.
00:11:34: Es braucht kurze Impulse und die sollten so aufbereitend sein dass man sie eben ohne große Hilfsmittel, also so Karten oder sowas vorbereitet kann man super nutzen was man dann auch mitgeben kann.
00:11:44: Oder eine Prozessfrage vorbereitet.
00:11:46: aber der Impuls an sich muss über eine kurze Geschichte oder Kurzes erklären möglich sein.
00:11:51: So da ist halt das Prinzip nicht zu viel und nicht zu wenig.
00:11:54: Das heißt ich mache einen Impuls und dann muss ich schon bei dem Impuls überlegen Was is ne gute Reflexionsfrage?
00:12:01: Weil die Leute einfach loszuschicken Dann wird's random.
00:12:03: Also wenn ich einfach sage jetzt tauscht euch darüber aus.
00:12:05: Es ist ja ganz oft in jeglichen didaktischen Format Und es kann mal ein Dieb auf die Persönlichkeit sein, das kann Sharing seine Überfahrungen.
00:12:13: Es kann auch in Zukunft ein Bild sein.
00:12:14: was können wir damit machen?
00:12:15: Es geht zu jedem Thema, jedem Format aber eben überlegen was ist einem Puls und was ist da eine spannende Reflexionsfrage und dann wie jeder bei Didaktik halt zu überlegen Was wäre das nächste?
00:12:24: also nicht gleich mit dem deepesten Thema anfangen sondern sozusagen traumatisch aufbauen dass man sagt im Softthema so und wie gesagt Hilfsmittel kann ich's easy vorbereiten, je besser vorbereitet umso besser.
00:12:35: Wenn ich ein paar Karten schreibe oder so selber ist es leichter für die Menschen weil sie was an der Hand haben und dann ist das eigentlich nur eine Storyline die ich vielleicht in zehn Minuten oder fünfzehn Minuten per Powerpoint darstellen würde klein zu machen, zwei drei kleine Häppchen nicht mehr vorstellen, los schicken mit einer Prozessfrage im überlegen wer sollte zusammen diskutieren?
00:12:55: Nicht zu viele!
00:12:55: Zwei drei Leute ist dann gut im Spazieren Dann die nächste Station auch bewusst stoppen und dann kann es weitergehen.
00:13:01: Das heißt, das kann man überall einbauen.
00:13:02: Und ich muss es gar nicht als Riesenformat.
00:13:04: Ich kann noch in einem Workshop-Format zeigen woher ich merke hier ist gerade Energie crazy negativ oder es fühlt sich grad sehr drückend an einfach zack raus gehen einen Impuls dort geben los schicken mit einer Frage habe ich in fünf Minuten vorbereitet.
00:13:19: so genau.
00:13:20: also das werde mein Koch Rezept immer einbauten und immer so in diesen Etappe Input plus eine Reflexionsfrage.
00:13:27: Ich finde, das ist ein geniales Kochrezept.
00:13:30: Und ich habe tatsächlich zwei bzw drei Ergänzungen.
00:13:35: also du hast ja gerade schon ganz viel auch über Struktur gesprochen und was bei mir grad ganz erkennen blieb es ihr seid den Weg vorher abgegangen d.h.
00:13:43: Du hast auch eine Idee gehabt wie lang dauert das?
00:13:45: wann ungefähr bist du in normalem Tempo wo?
00:13:48: Wie lange dauert in etwa dieser Spaziergang dann?
00:13:52: in Summe Weil du kannst ja am Ende des Tages auch nicht so sehr keine Bergwand noch um.
00:13:56: Du machst jetzt keine vier Stunden Tour, sondern ich würde vermuten es wird am Ende so eine Stunde,
00:14:02: neunzehn Minuten.
00:14:03: Eine Stunde ist schon viel Inhalt und Kontextstunde einen halb so.
00:14:08: das ist dann wirklich.
00:14:09: was würd' ich sagen wenn's ein... Wenn ich's wirklich als didaktisches Element plane?
00:14:13: Ansonsten sind's auch mal zwanzig dreißig Minuten.
00:14:15: Dann mach ich einen Impuls, eine Reflexionsfrage.
00:14:17: vielleicht nochmal zusammenkommen ist komplett unterschiedlich gestaltbar, aber ja genau.
00:14:22: Also wenn ich so plane dann würde ich auch ein Stück weit vorbereiten.
00:14:27: Genau wo waren in welcher?
00:14:29: also wie viel Zeit brauchen wir dass man... Auch wieder irgendwie zum Punkt zurück kommt.
00:14:34: oder wie kommen die Leute zurück solche Sachen?
00:14:36: Aber bei so klein mal als Mini Intervention einfach losgehen und nach zwanzig Minuten wieder zurück gehen geht auch.
00:14:42: Es ist auch easy!
00:14:44: Aber das fand ich auf jeden Fall gerade spannend.
00:14:45: Also, ich tat's nämlich grade so mit deinen drei Stationen dachte mir, naja die sind bestimmt ne Stunde oder nach dem Weg laufen.
00:14:51: Okay doch nicht ganz... Doch nicht ganz so falsch eingeschätzt aber vom Grundsatz her so einfach weiß wie lang dauert die Wegstrecke dass man es auch nicht zu lange macht, dass man einfach auch guckt, klein in den Impulsen bleibt.
00:15:09: Also so ja am Ende des Tages eigentlich kein abendfüllender Seminar werden, sondern eben bewusst was anderes.
00:15:14: Dass die Reflektionsfragen dazu vorbereitet sind.
00:15:17: also das heißt es funktioniert halt wenn man's gescheit machen will nicht mit euer Kompilat schon mal los, sondern da muss man sich schon vorher ein bisschen Gedanken machen.
00:15:25: und was ich auch ganz spannend fand und es wäre jetzt tatsächlich auch der Take Three auf den ich gerne mir dir nochmal gucken würde... Das funktioniert ja für Eigentlich jegliches Thema, wenn man so möchte.
00:15:39: Wo ich auf der einen Seite Impulse setzen möchte und auf der anderen Seite aber auch die Menschen reflektieren und dann in Austausch miteinander kommen müssen?
00:15:48: Und aber halt nicht!
00:15:49: Wenn ich ein Format habe wo es theoretisch um reine Inhaltsvermittlungen geht weil dann brauche ich diese Wegstrecke nicht Dann nehme mich im Zweifelsfall den Inhalt gar nicht auf Weil ich von ganz vielen Sachen abgelenkt bin wie wer denn da dein tag drauf?
00:16:05: Genau, also genauso wie du sagst hier inhaltlich komplex.
00:16:11: Oder auch wenn es um Co-Kreation erarbeiten geht je mehr wir auch Ergebnisse formulieren müssen oder noch mal irgendwo reinschauen müssen das habe ich halt alles nicht zur Hand zu und das wird ultra aufwendig.
00:16:21: Das heißt so wie du sagt so typische Coaching Fragen Reflexions Fragen im Team super eben kurze Impulse so wie ich's aufgebaut hab
00:16:32: die
00:16:33: müssen jetzt auch nicht so theoretisch und groß sein, wie ich es in der Stelle gemacht habe.
00:16:39: Die sind super!
00:16:40: Und für diese eher Lernformat oder eher wir brauchen auch die Zeit im Raum.
00:16:44: da würde ich dann aber trotzdem empfehlen zu sagen Nicht als kompletten Walk Methodisch aufzubauen sondern zu sagen lasst uns mal einen Bruch rein machen weil wir brauchen ja immer unterschiedliche Impulse, Kontext um besser zu lernen.
00:17:00: Das heißt jetzt mal im Extremform wir haben zwei drei Stunden intensive Input und Erarbeitung Session gemacht dann zu sagen jetzt lass uns mal eine halbe Stunde so wie ich gerade meine einfach zwanziviertel Stunden in die Richtung und dann zurück gehen und da reflektiert ihr nochmal was waren die wichtigsten takeaways?
00:17:14: Und schreibt sie vielleicht aus kannst immer Notiz einen kleinen kleinen Stift oder Block kannst du immer austauschen.
00:17:20: Dann würde ich es eher als Bruch oder als Reflexion in dem Ganzen nutzen.
00:17:26: Das finde ich eine Super Chance, weil das kennen wir ganz oft.
00:17:28: Dass wir viel zu sehr sitzen und in festen Räumen sind usw.
00:17:34: Und dann kann man es eben methodisch machen.
00:17:35: Dann kann man da nochmal was dahin bauen und dann hat man für den Zeit danach aber nur für Input ist es nicht geeignet.
00:17:43: Ich
00:17:45: hatte gerade auch den Gedanken, man könnte ja Theoretical auch sagen wenn man jetzt eine umfassendere Lernreise beispielsweise hat mit mehreren Modulen Dann kann man ja auch dieses Format als Einformat einbauen, wie man sagt.
00:17:57: Man hat einen Teil selbst gesteuertes Lernen zu Hause oder halt einfach im klassisch-digitalen Kontext.
00:18:08: und dann trifft man es beispielsweise in der nächsten Woche und macht diese halbe Stunde Walk und verbindet die primär nochmal mit Mini Input und mit Reflektion.
00:18:17: aber auch da braucht sie dann wieder die Vorbereitung.
00:18:19: Genau!
00:18:20: Da geht's ja nicht einfach spazieren sondern... Da brauchst du dann halt inhaltlich passende Reflektionsfragen dazu.
00:18:26: Also eigentlich, wenn jeder lernt Jenny, kannst du es unterschiedlich reinbauen und in kuratieren?
00:18:33: Ich bin halt merkste vielleicht auch wie ich's gesagt habe auch sehr der spontane Mensch.
00:18:36: also ich mach das dann mal ichs Gefühl hab wir müssen gerade mal raus so oder weil ichs gefühl ob ich muss raus also das habe ich oft nicht eben so mitarbeiten in Gespräche mehrere geplant habt oder so ist gar nicht so dass ich es vorab geplant habe sondern gesagt haben ist grad ein Thema wo ich alles mitschreiben muss oder Daten brauche oder so.
00:18:51: nee Mir tut es gerade besser, wenn ich mich bewege und dann nehme die Person halt lade ich sie ein was mitgeht.
00:18:58: also zum Beispiel das ist bei mir ganz spontan.
00:19:00: aber in so einem Learning Journey gibt's unterschiedliche Elemente wo man das easy einbauen kann.
00:19:05: Man kannst auch ritualisieren und sagen immer wieder für ein gewisses Thema eine gewisse Reflexion machen wir das im Walk.
00:19:11: Und was ich mir zum Beispiel auch voll gut vorstellen könnte wo ich dir gerade zugehört habe ist wenn jetzt so ne gemischte Lerngruppe, also die sich vorher nicht kennen zusammenkommen.
00:19:20: Dass man das kennenlernen mit drei Fragen, drei Partner ändern.
00:19:25: Also immer wechselnd eine Person eine Frage weil da kann man sich auch total gut kennenlern.
00:19:28: viel besser als wenn man einen Steckbrief macht und jeder stellt es vor oder sonstiges wäre auch schon was zum Beispiel und man bricht gleich ein bisschen mit den Konventionen ist ja auch immer gut beim Lernen genau to get started.
00:19:41: Genau.
00:19:41: ich habe noch ein paar Fails von denen ich berichten kann
00:19:45: Spannendes.
00:19:48: Darf ich noch eine Sache zwischen reinschieben, weil mir das nämlich tatsächlich gerade eingefallen ist?
00:19:53: Ich habe vor einer ganz langen Zeit mal mit der Iris Komarik eine Folge aufgezeichnet auch ganz nette, ganz tolle Münchener Trainerkollegen und die hat so ein ähnliches Format mit sich selbst gemacht also sozusagen als individuelles Lernen-Formaten.
00:20:09: Das fand ich mega spannend!
00:20:11: Die hat nämlich gesagt ich mache einmal im Monat für mich so eine Art Learning und Reflection Walk.
00:20:17: Und ich habe immer ein Thema, das sich gerade ja mit mir rumschleppe in Anführungszeichen und dazu überlege ich mehr zwei drei vier gute Fragen.
00:20:26: und dann nehme ich mir zwei Stunden.
00:20:29: in München kann man ja wunderbar Kilometer weit zum Beispiel an der Isar entlang laufen.
00:20:33: Dann nehme ich die erste Frage aus der Manteltasche oder Hosentasche.
00:20:37: jetzt haben wir Sommer gerade.
00:20:40: guck mir die an.
00:20:41: Geh dann bis zur nächsten Station, mach mir meine eigenen Gedanken dazu.
00:20:45: Nehm auch bewusst kein Handy und nix mit.
00:20:47: Dann hab ich ein Blog wo ich mir meinen eigenen Gedanken, meine Antworten dazu notiere.
00:20:51: Dann geh' ich sozusagen in die nächste Station, nehm' ich da so die nächste Frage, denke wieder auf der rum... Und das fand ich ein ganz tolles, sagen wir mal Selbstreflektionsformat.
00:21:03: Wo glaubt ich auch ganz viel passiert wenn man das einfach immer mal für sich selber macht?
00:21:08: Und wenn ich fand, das passt zu diesem Lernen im Gehen.
00:21:12: Gedanken so wahnsinnig gut wollte ich da es einfach auch als Möglichkeit ist umzusetzen in der Art und Weise mal ganz kurz noch einschieben.
00:21:22: Und jetzt würde ich sagen gucken wir mal was noch schief gehen
00:21:24: kann.
00:21:25: Es kann einiges schiefgehen muss man sagen.
00:21:27: also wie gesagt von Ich plane so eine Session Trefftelstunde bis eineinhalb Stunden.
00:21:32: Also wenn ich spontan mache, dann schaue ich aus dem Fenster wie das Wetter ist.
00:21:35: also gibt es einen Plan B für Wetter wissen die Teilnehmenden worauf sie sich einlassen.
00:21:39: so also unbedingt vorher klären informieren und wenn ich sage Ich mach's bei jedem Wetter kann ich ja machen Dann muss ich halt informieren dass alle gute Kleidung dabei haben falls es regnet oder so.
00:21:51: Das ist das eine, das andere ist tatsächlich was wir oft vergessen.
00:21:54: Dass wir halt von der Norm aus gehen ich kann normal gehen und länger gehen usw.
00:21:59: Und ein kleiner Speziergang ist nicht für jeden.
00:22:02: also muss sich barrierefrei sein.
00:22:04: funktioniert es für jeden auch da vorher noch mal informieren und checken weil muss jetzt nicht eine schwere Behinderung sein.
00:22:10: aber es kann doch sein dass jemand gerade einen Fuß verstaucht hat oder sonstiges.
00:22:14: und wo dann die zwanzig Minuten wo viele sagen wenn sie schafft ja jeder dann eben doch ne Hürde sind wie es sind die Begebenheiten.
00:22:21: Das finde ich noch mal wichtig, was wir hatten beim zweiten Walk, da hat eine Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sind Ehepaar, Unternehmer-Ehepaare, die kamen mit ihrem Hund zusammen.
00:22:31: Und das fand ich total schön!
00:22:33: Ich habe meinen Hund extra nicht mitgenommen weil mir wäre es zu matsch gewesen, weil ich mich jetzt um den dann auch noch kümmern muss.
00:22:40: aber auch sowas wenn ich will anbieten, weil das stört halt nicht oder mitdenken zum Beispiel, das find' ich wichtig.
00:22:48: Und dann ist halt die Frage der Geschwindigkeit.
00:22:51: So ein Feld, den ich tatsächlich hatte... Also ich bin zum Beispiel nicht in die Diskussionsgruppen mit rein wegen Rolle aber auch damit ich beobachten kann jetzt geht halt jeder unterschiedlich schnell und du hast ja nicht so einen festen Fahrplan Stationen vorne das heißt du schickst die einen los.
00:23:09: idealerweise hast du jemand?
00:23:10: Ich hatte die Renate vorne quasi.
00:23:12: die ist aber in ihrem Tempo mit ihrer Gruppe gegangen die war super schnell und hinten war eine Gruppe die wirklich lang gebraucht hat Und ich habe versucht, mich immer zurückzufallen zu lassen.
00:23:21: Du weißt wie groß der englische Garten sind und wie viel Distanz man in den zwanzig Minuten aufbauen kann.
00:23:27: Dann war es tatsächlich so dass ich noch ein Stück zurückgegangen bin... ...und die dann die letzte Gruppe quasi noch erwischt hab, die wären falsch abgebogen.
00:23:33: Die wussten nicht wo's hingeht!
00:23:35: Und da unbedingt dran denken weil das ist ein total schlimmes Gefühl wenn du sagst.. Ich sehe die da vorne aber ich seh hinten niemand mehr.
00:23:42: Wie kriegt sie noch zusammen?
00:23:44: Lieber so kurze Etappen einen Planen oder der Person vorne sagen, stell dir ein Timer und nach sieben Minuten mach mal einen Zwischenstopp.
00:23:51: Dort redet ihr weiter aber wartet bis die anderen aufgeschlossen haben weil sonst ist es wahnsinnig schwierig die Leute wieder zu synchronisieren.
00:23:58: Und auch wenn am Ende letzte Station warten die ersten sind schon ewig da und dann kommen die anderen zwanzig Minuten halbe Stunde später und du willst noch den Abschluss machen das finde ich zum Beispiel total wichtigen gemeinsam Abschluss zu machen auch wenn man dann was essen geht oder so.
00:24:11: Wenn die aber voll lang warten müssen, dann bricht so ein bisschen die Dynamik und deswegen ja unbedingt das mitbedenken.
00:24:19: Weil das vergisst man total leicht und dann hast du halt Teilnehmer verloren.
00:24:24: Ich jetzt fast.
00:24:25: Aber ich habe es wieder gefunden.
00:24:27: Getimtes Gehen?
00:24:28: Ja, so ein bißchen getimtes gehen!
00:24:31: Das finde ich einen guten Punkt.
00:24:35: Und ist da auch eine spannende Dynamik weil das ist natürlich eben Es ist ja wie mit den Denkprozessen, auch noch mal eine symbolische Metapher für wir sind in unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs.
00:24:48: Ihr seid jetzt quasi vereinzelt gerade mit einer Aufgabe betraut aber vergesst nicht das große Ganze und ich habe die Prozessverantwortung.
00:24:55: Ich muss dafür sorgen dass alle den guten Input bekommen, die guten Reflexionsfolgen sicher ankommt sozusagen.
00:25:02: Und die einzelnen haben dann diese Aufgabe nicht, das heißt sie verlieren den Blick.
00:25:05: also die schauen nicht nach hinten wie weit sind die anderen weg sondern sind ja intensiv im Gespräch.
00:25:10: und deswegen finde ich es sehr metaphorisch für Teamverantwortung und über einen Timer zum Beispiel oder der ersten Gruppe das war da mein Learning dass sich wirklich aktiv dafür gesorgt hat dass die erste Gruppe diese Verantwortung auch übernimmt.
00:25:22: Dann kann ich dafür sorgen dass man auch für die anderen Gruppen weil die gehen halt in unterschiedlicher Geschwindigkeit und erstaunlicherweise sind die schnellsten immer ganz vorne.
00:25:32: Was ich voll spannend finde ist, also das ist tatsächlich für mich ein ganz zentraler Punkt den du da gerade aufgemacht hast.
00:25:38: Ich meine was man machen könnte wäre ja auch die Verantwortung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgeben weil... da jetzt gerade im Implizit rauskam, ist ihr seid alle dieselbe Strecke gelaufen.
00:25:50: In der Theorie könnt man ja auch sagen, passt mal auf das sind die Stationen.
00:25:55: wir sind an den stationen um weiß ich nicht irgendwie sechzehnhundertreißig, siebzehn Uhr oder siebzenhunderteißig irgendwie sowas.
00:26:03: Das sind mögliche wege dahin lauft in eurem Tempo aber stellt sicher dass ihr dann dort und da seid.
00:26:11: Also das wäre aber für mich dann eine andere Funktion, weil dann ist Weg finden und Ziel erreichen.
00:26:16: Eine
00:26:17: Funktion und es kann sonst auch überfordern.
00:26:20: Weil ich will ja also in so einer Situation dass die über nichts nachdenken über ihre Aufgabe und über ihr Gespräch also total im kollektiven Floh sind.
00:26:31: durchs Gehenen sind wir mehr im Floh.
00:26:33: Vielleicht als wir Floh fördern.
00:26:34: So wenn ich denen noch diese Zusatzaufgabe gebe dann haben sie Teil ihrer Ressourcen verschwenden sie sozusagen für den Teil oder Sie kennen den Weg nicht gut und die weiß, wie der Englische Garten.
00:26:44: ich bin beim zweiten Mal durchgegangen und gedacht wo sind wir?
00:26:47: Sind wir auf dem richtigen Weg?
00:26:48: also so.
00:26:49: Und das wäre mir an der Stelle eine Komplexität zu vieles sei denn du baust es so auf dass du sagst wie ihr den Weg findet ist auch eure Sache.
00:26:56: aber seit dort.
00:26:57: also das wär dann eher so.
00:26:58: ne Teamentwicklung wenn's in Richtung Verbindlichkeit Eigenverantwortung geht.
00:27:01: Dann sind aber die Reflexionsfragen oder die Imput im Hintergrund.
00:27:05: Ja, okay.
00:27:07: Ich sehe was du meinst oder du hast halt tatsächlich einen Weg der echt einfach ist.
00:27:11: Also wo du sagst irgendwie ob ich es links oder rechts hab, ich komm immer an der Stelle raus...
00:27:16: Genau!
00:27:16: Dann kann man das machen.
00:27:17: ...dann ist wieder etwas anderes.
00:27:20: Aber du hast vollkommen recht.
00:27:21: Möglichst wenig mental load auf andere Themen damit möglichst viel Gehirnkapper für die Inhaltlichkeit bleibt.
00:27:28: Und ein Mini-Fail hatte ich noch, aber das ist halt nicht so schlimm.
00:27:31: Aber auch das zu beachten, wenn man sowas macht ... Wir hatten eine Station am Anfang im Eisbach, wo wir auch ein paar Surfer waren und also jetzt nicht vorne bei hinten ein bisschen kleinere ... Also schon abgeschieden zwischen Bäumen in die kleine Lichtung und da eben der Eisbachfluss.
00:27:48: Das war so einen magischen Moment, also Situation eigentlich, wo ihr dachten an dieser Stelle jetzt noch einen Impuls zu geben und zu floor
00:27:54: usw.,
00:27:55: aber wie geil wäre das denn?
00:27:56: Haben wir dann geplant gemacht Und erst, wo ich dann da meinen Impuls gesetzt habe.
00:28:00: Ich gemerkt wie anstrengend das ist gegen das Wasser zu sprechen.
00:28:04: Also total unterschätzt.
00:28:05: also deswegen auch.
00:28:06: und dann sind wir beim zweiten Mal sind wir dort schon hin aber sind dann zu einer anderen Station weil du bist halt auf die Bühne ist halt anders.
00:28:13: Also weißt ja wenn du von Menschen sprichst es immer eine bühne egal ob es ein Baumstamm ist oder eine große Kinobühne Und das eben auch nicht zu unterschätzen bzw.
00:28:23: dann lieber flexibel sein und zu switchen, weil sonst verstehen es die Leute nicht.
00:28:27: für dich ist es anstrengend da ist es viel mehr ablenkung auch wieder mental load wenn der dieswaffe schon aktiv sind dann lenkt's halt auch ab.
00:28:34: also auch darauf achten ist total schräg weil das sind Sachen der achtet man wenn man jetzt eine kinode Bühne vorbereitet, achtet in meiner Kribelstraufe.
00:28:42: Ist sehr akustik und so weiter.
00:28:44: bei sowas kreiere ich eine bühne und da haben die Menschen das Recht dass sie es gut hören Und du hast das recht dass du dich nicht verausgaben musst weil's laut ist.
00:28:51: zum Beispiel
00:28:54: Naja Ich finde den punkt tatsächlich deswegen gerade nochmal ganz zentral wie du sagst also vor der Eisbacherwelle zu stehen Irgendwann passiert ja wahnsinnig viel.
00:29:03: echt spannen
00:29:08: wirst
00:29:12: Also von daher finde ich das, finde ich es voll spannend und voll den guten Punkten.
00:29:15: Ja einfach nochmal einen Punkt mehr zu sagen wenn ich so ein Format mache dann gucke ich mir ganz genau an wo laufe Ich damit ich halt auch die Bühnen die ich dann sozusagen besetzen möchte halt auch wirklich bewusst wähle
00:29:28: Genau und das weiß Dann weißt du auch wo Du wieder in die Rolle gehst.
00:29:33: also für mich ist wirklich sowas schon.
00:29:34: das sehe ich als große Verantwortung.
00:29:36: dann Für Die Gruppe.
00:29:37: ich könnte auch sagen ich erzähle ein bisschen was aber nein dass das halt meine bühne ist egal habe ich jetzt vor sechshundert Leuten auf einer Stage D oder vor zehn, fünfzehn Leuten beim Culture Walk und da eben auch bewusst dann zu sagen an welcher Stelle.
00:29:49: es fühlt sich dann wieder in den Modus.
00:29:51: Deswegen wie gesagt ziehe ich mich ein bisschen zurück.
00:29:53: Ich gehe nicht so sehr in die Reflexionsgespräche um immer diese Prozesse sich zu haben aber damit dich auch in diesem Bühnenmodus kommen weil du gehst ja dann zwanzig Minuten schaust doch die schönen Bäume an hast gerade nichts zu tun außer die Gruppe im Blick zu laufen also unter der Prämisse dass sie gleich getaktet gut laufen Und dann musst du ja wieder switchen, da musst du wieder präsent sein.
00:30:12: Also das finde ich auch davon nicht unterschätzen.
00:30:14: aber es macht total viel Spaß und am Ende ist ideal, es ist nirgends so perfekt, dass es sowieso nicht.
00:30:20: Aber genau das sind so paar Kleinigkeiten wo ich schon darauf achten würde, aber ich würd's nicht größer machen was als es ist.
00:30:28: also wenn jemand von den Hörn denn jetzt sich inspiriert fühlt würde ich sagen macht nicht plant nicht so einen mehrstufigen Input Reflexions Session, sondern planen mal eine zwanzig Minuten Session im Gehen mit einer Frage zum Beispiel die du mal zwischendrin einbauen kannst oder so wie Du's hattest individuell mal für sich das Systematisch aufzubauen weil das ist besser lieber mal klein zu machen als es irgendwie groß zu planen und dann gar nicht zu machen.
00:30:53: Das finde ich eigentlich das perfekte Schlusswort.
00:30:56: also tatsächlich einfach mal ausprobieren.
00:31:00: Ich finde, das ist ein wahnsinnig cooles Lernformat.
00:31:02: Also ich schnafs mir auf jeden Fall und baute es mal auf meinen Kontext.
00:31:06: Und ich könnte mir vorstellen dass es dem einen oder anderen Hörer definitiv genauso geht.
00:31:11: Deswegen würde ich sagen wir machen den inhaltlichen Dickel drauf und sprechen einfach ganz bald wieder unbedingt.
00:31:18: vielleicht warten wir nicht wieder über hundertfünfzig Folgen dazu.
00:31:21: Nein!
00:31:22: Das machen wir nicht.
00:31:23: In diesem Sinne lieben Dank lieber Georg.
00:31:26: Es hat mich riesig gefreut Und es sage ich einfach eine wunderschöne Restwoche bis bald!
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