#169 - Learnspiration DeepDive mit Julia Jochem: Breathwork als Topic fürs Corporate Learning?!
Shownotes
In dieser Folge begrüße ich Julia Jochem in meinem digitalen Podcaststudio. Julia ist u.a. Facilitatorin, Breathwork-Praktikerin und eine leidenschaftliche Gestalterin der "guter Arbeit von Morgen". Mitgebracht hat sie uns das Thema Breathwork und wir sprechen darüber, warum wir Breathwork als Topic fürs Corporate Learning unbedingt "auf dem Schirm" haben sollten.
Ich muss ja gestehen, ich dachte beim Begriff Breathwork bisher immer "noch so ein New Work-Buzzword" und hab das Thema stillschweigend immer in die Esoterik-Schublade sortiert. Julia hat mich aber sowas von eines Besseren belehrt!
Wir sprechen im Podcast darüber, warum bewusstes Atmen viel mehr ist als ein Wellnesstrend und weshalb das Thema gerade im Corporate Learning eine viel größere Rolle spielen sollte. Denn während wir seit Jahren vor allem kognitive Skills trainieren – von Zeitmanagement bis KI-Kompetenz –, vergessen wir oft einen entscheidenden Faktor: unseren Körper.
Julia erklärt, wie Atmung unser Nervensystem beeinflusst, warum viele von uns im Alltag eher dysfunktional atmen (Stichwort: E-Mail-Apnoe – ich habe mich sooo ertappt gefühlt!) und weshalb schon wenige Minuten bewusste Atmung dabei helfen können, Stress zu reduzieren, klarer zu denken und wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.
Natürlich sprechen wir auch ganz praktisch darüber, wie sich Breathwork in Lern- und Workshopformate integrieren lässt, ohne dass es sich für die Teilnehmenden seltsam oder esoterisch anfühlt. Und wir überlegen gemeinsam, wie wir im Corporate Learning solche Themen niedrigschwellig und wirksam in Organisationen bringen können.
Diese Folge ist für alle spannend, die Lernen ganzheitlicher denken möchten und die nach neuen Wegen suchen, Menschen in Zeiten von Veränderung zu unterstützen (und vielleicht einfach auch selbst mal wieder bewusst durchatmen wollen).
Mehr zu meiner Gästin Julia findet ihr u.a. hier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julia-jochem/
Und wenn ihr mehr über mich erfahren wollt?
👋 Hi, ich bin Conny Hattula, euer Podcast-Host.
Ich bin Learning & Development Expertin und bringe mit meinem Unternehmen “The Learnspiration Company” frischen “Lernwind” ins Corporate Learning. Ich begleite & berate Organisationen beim Aufsetzen von modernen, innovativen L&D Teams, gestalte “Corporate Lernwelten” neu und helfe beim Neudenken angestaubter “Standardlernformate”.
Darüber hinaus kuratiere ich einen ganzen Blumenstrauß an "Inspirations-Formaten" für Learning Professionals:
🎙️ Den "Was lernst Du?" Podcast, der wöchentlich neue Denkanstöße rund ums Thema Corporate Learning bietet.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Hi und herzlich willkommen, was lernst du?
00:00:11: Podcast?
00:00:12: Euren Podcast rund um spannende Lernprojekte.
00:00:15: Und Lernspiration voll und mit Conni Hattola!
00:00:20: Willkommen in der neuen Woche, willkommen in einer neuen Folge.
00:00:23: und herzlich Willkommen im Lernsperation Deep Dive.
00:00:28: Ich freue mich heute ehrlicherweise wie ein Honigkuchenpferd.
00:00:32: ich habe nämlich die wundervolle Julia Jochen bei mir in meinem digitalen Aufnahmestudio sitzen und Julia hat einen ganz, ganz spannendes Thema mitgebracht.
00:00:43: Nämlich das Thema Breathwork.
00:00:45: und es könntet ihr euch natürlich fragen warum greifen wir denn so ein Thema in einem Lernpodcast auf?
00:00:52: Wir haben da durchaus viele Gedanken dazu und das hat absolut seine Berechtigung.
00:00:57: Dazu kommen wir aber gleich.
00:01:00: Auf jeden Fall solls heute darum gehen, warum das Thema Breathwork für uns im Corporate Learning ein wichtiges Thema ist und warum wird darauf sehr viel mehr Wert liegen sollten.
00:01:09: Und bevor ich jetzt einfach noch einen längeren Aufglaub hier einbauer, sage ich es ganz kurz und knackig.
00:01:15: Liebe Julia!
00:01:16: Ich freue mich wahnsinnig, dass du da bist.
00:01:18: Herzlich willkommen im Was Lernst Du Podcast.
00:01:21: Hallo schön, dass ich da sein darf.
00:01:23: Ich habe dich auch sehr über die Einladung gefreut genau und freu mich total mit dir über das Thema Breathwork in Kontext- und Corporate Learning sprechen zu können.
00:01:31: Danke
00:01:34: Ich freu mich auch riesig, ich bin auch ganz neugierig und bin mir jetzt schon ganz sicher das wird eine Folge aus der ich selber ganz viel mitnehmen werde.
00:01:42: Aber bevor wir liebe Julia jetzt mit einem Heldsprung in unser Thema rein starten würde ich sagen wir geben den Zuhörerinnen und Zuhören einfach noch ein klein bisschen mehr Kontext zu dir!
00:01:53: Ich habe ja gerade nur gesagt wie du heißt und welches Thema du mitgebracht hast Und vielleicht erzählst du mal nochmal so ein paar Sätze zu dir, was machst Du?
00:02:03: Wer bist Du?
00:02:05: Wie bist Du zum Team UpBresswork gekommen?
00:02:07: und dann springen wir richtig in unseren Diebdeuf rein.
00:02:12: Sehr gerne, mach ich!
00:02:14: Also ich bin eigentlich immer im Alltag mit verschiedenen Hüten unterwegs, die auch gerne mal über den Tag überwechseln.
00:02:24: Ich starte morgens mit meinem Mama-Food und wechselt dann meistens in meine Angestellten-Rube.
00:02:31: Ich bin teilweise eingestellt bei Goodspaces, ich verantworte hier die Bereiche Social Impact und Strategic Partnership.
00:02:38: Goodspaceless ist ein Anbieter für Co-Working Spaces im Südwesten Deutschlands Und dann bin ich noch selbstständig unterwegs als Facilitator.
00:02:49: Da sind so meine Themen vor allen Dingen Design Thinking, Lego Series Play und auch Outdoor Facilitation.
00:02:55: also so die Arbeit nach draußen zu bringen ist da der Fokus.
00:02:59: Genau und ja, ein roter Faden ist tatsächlich immer meine Frage auch wie sieht eigentlich die gute Arbeit von morgen aus?
00:03:12: Sehr sehr spannend!
00:03:14: Und jetzt hast du uns ja ein Thema mitgebracht, von dem du sagst, du steckst da im wahrsten Sinne des Wortes gerade selber noch so richtig drin.
00:03:23: Nämlich das Thema Breathwork.
00:03:25: und es war dir ja ganz wichtig auch nochmal zu sagen Du bist da grade in einer Ausbildung, die ist gerade halbzeit durch.
00:03:35: Wir sind uns ja so richtig in echt live und fahre erst vor ein paar wochen auf der lerntag über den weg gelaufen und da hast du einen mini workshop gemacht rund um dieses thema.
00:03:45: Und ich bin ganz hellhörig geworden hab gesagt ich möchte unbedingt in den podcast einladen, weil ich tatsächlich das gefühl habe.
00:03:53: So diese dieser begriff presse ist so klassischer.
00:03:56: also der kommt daher wie so klassische.
00:03:58: new war gubberbegriff.
00:04:03: Ich glaube, da steckt viel mehr dahinter und ich glaube wir sollten uns gerade im Corporate Learning sehr viel intensiver auch mit diesem Konzept und den Gedanken dahinter beschäftigen.
00:04:13: Und deswegen freue mich einfach wahnsinnig dass du heute da bist und wir diesen Wabbebegriff auch mal so ein bisschen auseinandernehmen können und verstehen können was wir uns daraus ziehen können um einfach im Corporates Learning bessere Lernerfahrungen zu ermöglichen und das Thema Atmung einfach nochmal entsprechend bewusster einzubauen.
00:04:34: Aber ich würde trotz allem gerne bei der Expertin den Ball rüber werfen und dich fragen, was verstehst du denn oder was steckt dahinter diesen Begriff Presswork?
00:04:48: Also ganz interessant weil zunächst mal bin ich dazu gekommen das hatte erst einmal für mich gar nichts mit New Work zu tun also das war ja rein Persönlich bedingt.
00:04:58: ich habe einfach immer auch ein bisschen danach geschaut, wie kann ich eigentlich mein Stress Level etwas senken?
00:05:04: Weil ich schon gemerkt hab.
00:05:05: Auch eben durch die verschiedenen Hüte und durch das Umhairspringen habe ich schon auch häufig so eine starke innere Unruhe gehabt und dachte ich müsste mich jetzt mal entspannen.
00:05:14: oder Wie komme ich jetzt noch einmal so ein bisschen runter?
00:05:16: Wie fühle ich mich vielleicht auch energetischer Und habt da alle möglichen Dinge ausprobiert also von Sport über Yoga Ja regelmäßig auch so meditationsübungen und das war schon alles ganz okay, aber ich habe gemerkt so richtig.
00:05:31: Passt es nicht.
00:05:31: also ich hab mich oft abgelenkt gefühlt oder dann habe ich doch wieder so ein kopfkino entwickelt und War dann erst mal total dankbar als ich auf das thema breadwork gekommen bin weil es mir persönlich geholfen hat also mich auf den Atem zu konzentrieren.
00:05:48: Jetzt mal wirklich ganz grob gesagt, also wirklich die Wahrnehmung oder die bewusste Wahrnehnung des Atems war erstmal eine ganz persönliche Geschichte, die mir tatsächlich im Alltag geholfen hat und genau vielleicht jetzt nochmal über die Begriffdefinitionen kommend wirklich bewusster atmungen.
00:06:07: man kann eigentlich in so drei Kategorien unterteilen, also es gibt eben verschiedene Atemübungen und die lassen sich so einreihen in einmal diese beruhigende Form des Atems.
00:06:20: Dann in der energetisierenden Form des atems oder eine ausbalanciere.
00:06:25: Und für diese drei kategorieren gibt es dann eben verschiedene Übungen Und viele kennen das ja auch so von Wim Hof beispielsweise, der ist ja auch wirklich in aller Munde und da geht es eben um eine sehr energetisierende Artung.
00:06:39: Ist ja auch ein bisschen mit Hyperventilieren verbunden, auch mit Eisbaden geht das einher.
00:06:45: Ganz konkret was ich jetzt mache, dann geht es sehr um die Regulierung des Nervensystems also erstmal wieder im Balance finden zu sich finden.
00:06:54: Es hat auch viel mit Körperwahrnehmungen zu tun weil das finde ich ist ein generelles Thema und da kam ich eben auch her, dass sich eigentlich so ein bisschen auf das Gefühl für meinen Körper verloren hat.
00:07:05: Also die Bedürfnisse habe ich gar nicht mehr erkannt oder bin den einfach nicht so nachgekommen?
00:07:12: Und dann meine Weiterbildung in Fokus.
00:07:15: also es geht um Breath and Bodywork und das finde Ich auch eine total logische Verzahnung denn der Atem ist ja immer schon Körperarbeit tolle zusätzliche Körperübungen, die man auch zur Regulierung des Nervensystems nutzen kann.
00:07:31: Genau und das alles während der Praxis und während des Übungs habe ich gemerkt hey das hat doch total viel mit New Work und auch tatsächlich guter zukunftsfähige Arbeit zu tun denn das ist ja kein privates Thema dass es ja eins was uns alle angeht und gerade auch so dieser Resilienzbegriff der extrem groß ist oft im Zuge von Transformation genannt wird, der kann eigentlich ja auch nur dann wirklich aufgehen und auch in Innovationen und tatsächlich in guter Transformation münden.
00:08:07: Wenn wir überhaupt die Basis dafür schaffen und wenn wir aber in einem totalen Stressmodus sind angespannt vielleicht auch Angst haben vor dem was kommt oder diese starke Ungewissheit extrem im Körper spüren ist es super schwierig auch Entscheidungen treffen zu können.
00:08:24: Und da kommt Redberg halt total ins Spiel und spielt uns absolut in die Karten.
00:08:32: Also wenn ich dir so zuhöre, habe ich das Gefühl, Redberg ist nicht nur was, was uns hilft selber.
00:08:40: Ich weiß du hast gerade drei unterschiedliche Formen der Atmung aufgemacht aber ich sage es mal ganz bewusst dass etwas was uns wiederhilft in die Balance zu kommen unser Nervensystem zu regulieren Und auf der anderen Seite aber etwas, was ja auch kollektiv ein Skill ist.
00:08:58: Ich sage dass das auch ganz bewusst mal ein Skill isst.
00:09:02: Der hilft auch Organisationen mit den Herausforderungen die sie gerade vor der Post haben anders und besser umzugehen beziehungsweise ihren Menschen in der Organisation Methoden und Tools an die Hand zu geben Die es jedem einzeln und dann auch dem kollektiv.
00:09:23: Einfacher machen mit diesen Herausforderungen umzugehen und besser in ihrer Kraft, in ihre Energie zu sein, bessere Entscheidungen zu treffen, resilienter mit allen Veränderungen umzugehen vielleicht auf bessere Ideen zu kommen.
00:09:38: Und ich finde das Ding des erst mal total schlüssig.
00:09:40: und nichtsdestotrotz dachte ich mir naja also atmen ist ja was dass machen wir ganz natürlich.
00:09:48: Also einen Atmen ausatmen, das ist ja ein Automatismus.
00:09:51: Warum müssen wir dann dieses Bewusstatmen lernen?
00:09:56: Ja genau absolut!
00:09:57: Vielleicht doch eine Sache vorweg die du jetzt gerade genannt hast was wir eigentlich die ganze Zeit gemacht haben kognitiv, so ein Abskilling zu betreiben.
00:10:08: Also im Hype-Management und neue Projektmanagement Tools.
00:10:12: hier gibt es dann irgendwie noch eine neue Software die uns unterstützen soll.
00:10:15: aber das ist tatsächlich immer rein kognitive gedacht Und den Körper nehmen wird an dieser Stelle ja gar nicht mit.
00:10:23: und klar der Atem ist immer da.
00:10:26: nur natürlich ist die Frage wie wir atmen.
00:10:29: also es gibt da so ne ganz grobe Kategorisierung zwischen funktional und dysfunktionalem Atmen.
00:10:35: Also ich kann mal ein paar Aspekte von beiden Seiten nennen, also zum Beispiel dysfunktionaler Atmen.
00:10:42: den erkenne ich daran dass ich durch den Mund atme beispielsweise in den Brustraum primär atm also gar nicht so das Zwergfeld und den Bauchraum mitnehme beschleunigt atme oder auch dieses Phänomen der E-Mail abnullt gar nicht atme, dass ich tatsächlich den Atem auch immer wieder anhalte wenn ich vielleicht gerade in einer anstrengenden Tätigkeit bin.
00:11:06: Und so gesehen atme ich zwar aber eben nicht auf eine Weise die mich unterstützt, die mir gut tut.
00:11:14: und auf der einen Seite steht dann eben der funktionale Atmen der wirklich ruhig langsam regelmäßig geht auch tief in den Bauch rein geht wirklich auch komplett durch die Nase, sowohl bei der einen als auf der Ausatmung.
00:11:28: Und das macht wirklich ein extrem Unterschied und deswegen lohnt es sich da einfach total hinzugucken.
00:11:34: Es gibt einfach ganz viele Studien ja mittlerweile, die tatsächlich besagen dass der Großteil wirklich dysfunktional atmet und damit vor allen Dingen eben den Sympathikus ist so unser Gaspedal beim autonomen Nervensystem, dass das Gaspetal einfach ständig eigentlich durchgedrückt ist oder zumindest sehr stark angesteuert ist und wird damit in einem permanenten Stressmodus unterwegs sind.
00:12:05: Und da lohnt es sich schon definitiv mal hinzuschauen und das auch im ersten Moment einfach mal wahrzunehmen.
00:12:12: Wo bin ich da eigentlich gerade bei mir?
00:12:14: Wie atme ich tatsächlich?
00:12:18: Es bin ja jemand der ... wahnsinnig gerne einfach direkt ins tun immer geht und sich überlegt wie kriegt man denn diese themen nicht schnell umgesetzt?
00:12:28: also dass wir mit dem thema atem viel für uns selber und auch.
00:12:33: Ja, für die organisation wenn man so möchte machen können glaube da das haben wir glaube ich ganz gut verstanden.
00:12:43: wenn ich jetzt bleibt bleiben oder erst mal auf der individuellen Ebene wenn ich als individuum sage Okay, finde ich total spannend.
00:12:54: Julia?
00:12:54: Ich habe aber gar keine Zeit zum Atmen!
00:12:56: Also ich hab mich ganz ernsthaft jetzt nochmal sozusagen Rückkopplung zu mir.
00:13:00: Ich habe mich gerade wahnsinnig ertappt gefühlt als du gesagt hast diese E-Mail ab null und dieses Atem unterbrechen.
00:13:06: Ich glaube ohne es wirklich an irgendwas ganz fest machen zu können... ...ich glaub das bin ich dass er einfach zwischendrin aufhört zur atmen und das gar nicht so richtig merke.
00:13:19: Aber wie kriegt man das denn hin in einem Leben, indem man jetzt nicht allerwimmhoff irgendwie eine halbe dreiviertel Stunde den eisthorne hocken kann?
00:13:28: Ich weiß auch.
00:13:28: Das tut er nicht aber indem man einfach nicht wahnsinnig viel zeit hat diese bewussten übungen ein zu planen.
00:13:36: Wie kriege ich dass denn hin mich dem thema zu nähern ohne dass sich gleich das gefühl habe ich stehe ist former atemelefanten im wahrsten Sinne des Wortes Und weiß nicht so richtig wie ich mit dem umgehen kann.
00:13:48: also.
00:13:50: Wie kann ich dann so in ganz klein anfangen, mit diesem Thema Admin zu starten?
00:13:56: Das ist natürlich total wichtig.
00:13:58: soll jetzt noch ein weiteres Tudu werden das wäre ja.
00:14:02: Dann würde er genau das Gegenteil auswürzen von dem was wir eigentlich wollen.
00:14:06: Also Ich finde es ist auch wirklich tatsächlich eine ganz individuelle Antwort die darauf die man darauf geben kann.
00:14:13: Es ist so dass tatsächlich der erste Schritt wirklich erst mal die Beobachtung des Atems überhaupt ist.
00:14:20: Man schon mal, überhaupt weiß wo stehe ich denn da gerade?
00:14:23: Das ist schonmal das Erste, das Bemerkungen an sich.
00:14:26: also weil ich habe keine Zeit, da bist du ja auch direkt in meinem Team daher kam ich ja auch über keine Zeit.
00:14:32: Ich kann jetzt hier nicht die großen Veränderungen anstoßen und ich kann nicht dreimal die Woche zum Sport.
00:14:36: aber das ist das gute ich brauche auch nicht viel zeit definitiv nicht.
00:14:40: Und dann wirklich mal schauen Tatsächlich, was bringe ich mit?
00:14:45: Was für Atemmuster.
00:14:47: Und was liegt mir auch?
00:14:49: Also mir persönlich liegt beispielsweise total den Atem mit dem Gen zu verbinden.
00:14:55: Ich habe im Tag immer mal wieder so ganz kurze Sequenzen wo ich ein bisschen gehe.
00:14:58: also sei es irgendwie auf der Arbeit oder ich hole die Kinder ab und da verknüpfe ich einfach meinen Atem mit meinen Schritten und versuche, die zu stabilisieren.
00:15:10: Und komm damit schon mal in so einen regelmäßigen Atem rein.
00:15:14: Ja das heißt ein und die Ausadmung, die versuche ich wirklich in so eine Regelmäßigkeit zu bekommen.
00:15:19: Es nennt sich dann zum Beispiel Herzkurrenzatmung.
00:15:21: Das heißt ich verknüpft es einfach daran oder nehme mir einfach morgens nach dem Aufwachen wirklich einfach nur fünf Minuten.
00:15:29: Aber kann ich dann schauen, wie wache ich auf?
00:15:31: Wache ich gestresst auf.
00:15:33: Das wäre ein Moment, dann suche ich mir eine Atemtechnik wo ich etwas bisschen runter fahre den Parasympathikus aktiviere durch eine verlängerte Ausatmung.
00:15:42: oder merke ich euch bin noch total müde.
00:15:44: Dann mache ich einen paar beschleunigte Atemzüge.
00:15:46: Ich merke, ich brauche ein bisschen Energie um überhaupt in den Tag zu starten und während des Tages da bietet sich noch mal so was ausbalanciendes an, aber das dauert auch wirklich nur ein paar Minuten.
00:15:57: Also es kann nicht am Schreibtisch machen oder ich nehme mir einen ganz... Wirklichen, ganz kurze Moment geht kurz vor die Tür.
00:16:02: also es braucht überhaupt nicht viel, es braucht nicht lang Zeit sondern was ist er braucht?
00:16:08: Ist nochmal so'n bewussten Moment Ja, dass ich mache eine... Ich mach vielleicht so zwei drei Mikropausen am Tag und da schaue ich mal ganz bewusst auf den Atem.
00:16:18: Das ist schon vollkommen ausreichend.
00:16:23: Das finde ich tatsächlich jetzt gerade sehr behuyend im wahrsten Sinne des Wortes, weil das macht diesen Elefanten plötzlich zu einem Schrumpfer fanden.
00:16:31: Man hat so das Gefühl man kann damit tatsächlich etwas anfangen.
00:16:36: Ich hatte nämlich tatsächlich ganz häufig auch diesen Denkfehler wenn und das ist ja mit passt jedem Thema so dass man den Eindruck hat ich kann mich nur damit beschäftigen wenn ich da viel Zeit rein investieren kann Und dass du jetzt gerade sagst, Mensch also im Zweifelsfall reichen mal fünf Minuten oder eben diese Wegstrecken, wo ich einfach versuche einen Rhythmus in Atmung und Gehen zu bringen.
00:16:59: Das finde ich es grade total erleichtern weil das tatsächlich zwei Sachen sind die ich mir eins zu eins mitnehmen kann.
00:17:07: Mir gefällt tatsächlich dieses Atmen- und Laufen grad total gut Weil für mich klingt das tatsächlich als nach etwas, wo ich mich konzentrieren muss.
00:17:18: Es ist kein Automatismus, dass dieses Ein-Atmen ausatmen mit dem Schritt gepaart ist und insofern würde ich vermuten das direkt den Nebeneffekt hat, dass man auch aus dem Kopf rauskommt weil man sich halt auf was anderes konzentrieren muss und das finde ich total spannend.
00:17:35: Das
00:17:36: ist genau der Punkt.
00:17:37: also deswegen hat auch Meditation bei mir nicht funktioniert weil dann habe Wenn ich das eben mit dem Laufen koppel, dann ist es genau da.
00:17:47: Ich konzentriere mich darauf und merke auch in dem Moment meine Aufmerksamkeit ist einfach da.
00:17:51: Ja, ich muss wirklich genau darauf achten!
00:17:54: Es gibt noch eine andere sehr schöne Atemtechnik die fünf Fingeratmetechnik und dann nehme ich tatsächlich eine Hand, die ich vor meinen Gesicht halte und die anderen nutze ich um alle Finger abzufahren und dabei ein- und auszuatmen Und da habe ich genau denselben Effekt.
00:18:09: Da verschränke ich tatsächlich das Sehen, das Fühlen und dann dieses Reinspüren und Atmen... ...und kann eben nicht mehr weiter Probleme wälzen!
00:18:19: Das ist wirklich das Tolle daran.
00:18:20: Also wenn man merkt, man tendiert ein bisschen dazu, also so einen Gedankenspieler alle zu haben,... ...dann nutze ich gerne solche Techniken die das an der Stelle aushebeln.
00:18:30: Den Kopf austricksen oder?
00:18:32: Ja
00:18:32: ganz genau.
00:18:35: Das finde ich total gut.
00:18:37: Und wenn du jetzt sagst, es reicht dann jeden Tag, reicht so eine ... ja wirklich eigentlich eine Minizeitspanne sich mit dem Thema Atmen zu beschäftigen.
00:18:48: Dann werde ich das ja trotzdem einfach mal ein Weg also im wahrsten Sinne des Wortes eine Wegstrecke im Sinne von ein paar Tage mal machen müssen oder vielleicht auch länger um für mich in Veränderung festzustellen.
00:19:01: woran merke ich denn dass mein Nervensystem mehr in Ruhe kommt?
00:19:09: Also du merkst es ja auf verschiedenen Ebenen.
00:19:11: Ich kann das immer aus einer ganz persönlichen Erfahrung sprechen, ich mache das seit Januar und habe da wirklich auch eine regelmäßige Atempraxis jetzt schon entwickelt.
00:19:21: Und ich merke tatsächlich dass ich überhaupt schaffe mir diese Entspannungspausen zu gönnen und auch wirklich einen Entspanungsmoment zu erleben.
00:19:32: Weil vorher hatte ich oft das Gefühl, ich setze mich hin und versuche in die Ruhe zu kommen.
00:19:36: Aber ich bin auch in so einer totalen Überaktivierung.
00:19:38: Ich schaffe es einfach nicht zum Beispiel auf dem Sofa.
00:19:41: Ich schaffen mich dabei nicht zu entspannen.
00:19:42: Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
00:19:44: Und das finde ich total interessant weil diese bewusste Atmung mir wirklich einen Anker gibt und so ein Hebel indem ich da wirklich dieser Ausatmung verlänger, schaffe ich es runterzufahren.
00:19:56: also dass eine war für mich schon so ein Meilenstein Und damit ein Hergehen geht ab wirklich so eine Klarheit, die Gedanken kommen ja auch zur Ruhe.
00:20:05: Ich merke auch, der steht auf einmal wieder Raum wo ich vor nur Tudus gesehen habe entsteht auf einmal mal wieder so einen Entscheidungsspielraum.
00:20:12: oder auch dieser Raum dieser berühmte dem man sicher immer geben soll zwischen Reiz und Reaktion.
00:20:18: Wo soll er sein wenn ich total im Stress bin?
00:20:21: Dann hast du ihn einfach nicht dann bist du ja nur reaktiv unterwegs.
00:20:25: und all das schafft eben so ne Art in Praxis sich da wirklich wieder so dieser Moment zu schaffen, auch wieder wirklich klar zu finden Emotionen regulieren zu können.
00:20:34: All das hängt einfach daran.
00:20:39: Ich würde voll gerne mal den Erschwenk in Richtung Gruppe machen weil ich glaube für uns ist also wenn wir als Individuum auf das Thema gucken dann ist es glaube ich relativ... Also man muss sich zwar trotz allem eben diese Minizeitfenster nehmen aber es ist etwas was bewusst kontrollieren können und wo wir uns diesen Raum verschaffen können.
00:21:02: Und wenn wir das mal eine Weile machen, wirklich auch Effekte sehen wie du gerade sagst.
00:21:07: Ich finde in der Gruppe ist es irgendwie immer noch was anderes.
00:21:12: Auch weil ich finde dieses Atme mal ganz bewusst spüre in dich rein.
00:21:20: Das sind immer Begrifflichkeiten die... Man schwimmt da ganz schnell einfach von der Wahrnehmung in dieser Ease-Ecke.
00:21:28: Und das ist ja was, was man im Corporal Learning auf gar keinen Fall möchte so in Richtung Esoterik abdriften.
00:21:35: und nichtsdestotrotz hast du ja gerade wunderbar aufgefächert, was das bringt sich mit dem Thema zu beschäftigen Und das hast du ja in der Vorbereitung auf dem Podcast auch erzählt gehabt, dass du das Thema Atmen in der Zwischenzeit auch in deine Arbeit als Facilitatorin einbaust.
00:21:55: Und wie gehst du denn mit diesem potenziell weirden Moment um?
00:22:01: Dass die Leute denken, was will die denn jetzt gerade von mir?
00:22:05: und was passiert dann wenn sie sich darauf einlassen bzw vielleicht Hast du ja auch ein Tee raus, das zu schaffen?
00:22:11: Dass keiner denkt.
00:22:12: Ui!
00:22:13: Das ist es aber esoterisch angehaucht.
00:22:17: Also ich glaube, dass funktioniert zum einen weil... ...das machen wir nicht als allererstes.
00:22:23: Ich steig mich in das grundsätzliche Seminar oder den Workshop damit ein.
00:22:27: Das heißt, wir haben uns schon ein bisschen kennengelernt und die haben vor allem schon Eindruck gewonnen.
00:22:32: Ich bin nullesomäßig unterwegs, ist einfach nicht so mein Ding.
00:22:36: Und ich glaube die haben schon gemerkt wenn ich eine Methode einführe oder anleite dann basiert das auf ja einer wissenschaftlichen Basis fundiert es basiert auf einer Kompetenz auf dem was ich studiert habe und da ist schon so ne bestimmte Vertrauensbasis da.
00:22:52: Ich hab einige Tools dabei die vielleicht ein bisschen komisch am Anfang wirken ja seltsam sind, sehr witzig sind.
00:22:59: Außergewöhnlich!
00:23:00: Wir gehen auch mal immer wieder raus und wahrscheinlich denken die schon so was hat Diola jetzt sich da jetzt wieder überlegt?
00:23:05: einfach kommt wir machen mal mit.
00:23:06: also bislang habe ich da keinen Widerstand gespürt?
00:23:10: Die haben mich da immer darauf eingelassen Und tatsächlich vermeide ich auch bestimmtes Vokabular.
00:23:17: Also zum Beispiel ich mache sowas gar nicht so.
00:23:19: Ja jetzt spüren wir in den Körper rein Sondern wir machen eine kleine Atempraxis.
00:23:25: Das hat so Folge, dass wir danach einfach Freiraum im Kopf schaffen.
00:23:27: Dass wir uns dann nach klarer fühlen und dann geht das so drei vier Minuten oft auch.
00:23:33: ja nach einer bewussten Pause, nach der Mittagspause machen wir was Energisierendes Und der Effekt ist einfach direkt da!
00:23:41: Das ist ja das Ding.
00:23:41: Du spürst ja sofort den Effekt von einer Atmung und ich glaube, das ist eigentlich der springende Punkt Was die Leute dann im Zeug die Teil nehmen, dass sie sagen oh ja stimmt Ich fühl mich besser Ich fühle mich etwas wacher und ja, ich glaube dadurch ist dann tatsächlich auch die Überzeugungskraft da.
00:24:02: Also wo wir uns jetzt auf der Messe kennengelernt haben, da habe ich ja auch eine kleine Atem-Session angeleitet und da dachte ich auch schon so oh je!
00:24:10: Jetzt kommen da halt auch so richtig Corporate Leute und ich mache mit denen die Strohe im Atmung.
00:24:15: Die denken eigentlich irgendwie, ich bin ein bisschen verrückt geworden aber... Die haben sich darauf eingelassen und das Feedback war auch tatsächlich so, dass es ein richtig schöner Moment war.
00:24:24: Dass sie die Pause auch gebraucht haben.
00:24:26: Haben Sie denn gemerkt?
00:24:28: Jetzt wirklich auch wieder in diesen Moment hatten wo sie mal kurz zur Ruhe gekommen sind und sich jetzt auch wieder wacher fühlen danach.
00:24:36: Also ich glaube dieser direkte Effekt ist ganz wesentlich.
00:24:42: Ich habe noch einen zweiten Erfolgsfaktor gerade ausgemacht, dass du erklärst warum du das machst.
00:24:49: Also wenn du also einerseits kein esoterisches Vokabular finde ich ist ein sehr guter Bestandteil dieses Kochrezeptes.
00:25:00: zum Zweiten, dass Du erklärest warum machst Du das?
00:25:05: Was bezweckst Du damit?
00:25:06: Weil ganz häufig ist es ja auch so... Da ist so ein Thema um die Ecke kommt und denkst hey.
00:25:12: Warum was warum?
00:25:13: Was wollen wir denn da jetzt eigentlich mit?
00:25:16: und da ist aber einfach die Verknüpfung gleich klar, und dann sehen sie noch einen direkten Effekt.
00:25:21: und ich glaube das ist eine unschlagbare Kombination
00:25:23: richtig vollkommen recht.
00:25:25: und Dann gibt es tatsächlich ja auch Studien Ja also welches.
00:25:29: ich glaube dass jetzt vielleicht ne besonders kritische Gruppe auch dann habe Ich auch einfach Studienergebnisse dabei weil des Also vor allen Dingen sowas wie Herzkurrenzatmung.
00:25:38: Das ist auch sehr, sehr gut erforscht.
00:25:40: die Studien zum Vargosnerv das ist ja so der Entspannungsnerv Die werden auch immer mehr.
00:25:46: das heißt man kann dir auch wirklich richtig valide Ergebnisse vorweisen.
00:25:52: Ja ich glaube dass hilft tatsächlich.
00:25:53: auch wenn man dann tatsächlich noch den ein oder anderen kritischen Geist damit in der Gruppe hat.
00:25:59: und Wenn wir jetzt mal tatsächlich so in Richtung Corporal Learning nochmal so auf die so ein bisschen Meta-Ebene abdriften, dann finde ich tatsächlich das Thema auf mehreren Ebenen.
00:26:11: Haben wir da eigentlich Grip mit dem wir was anstellen können?
00:26:15: Und zwar einerseits dass dem Einzelnen im Prinzip diese Tools und Methoden an die Hand zu geben und wie du sagst es reicht ja im Zweifelsfall das auch ganz niederschwellig zu machen.
00:26:32: also Um Gottes Willen jetzt nicht darum, dass wir den fünftigsten E-Learning Kurs aufsetzen und dann haben wir es noch irgendwie fünfzigtausend Sachen zum Thema Breastwork in unserem Lernkatalog.
00:26:45: Das wird sich kein Mensch angucken, sondern man sich überlegt wie kann ich dieses Thema sehr schniederschwellig an den Mann und an die Frau bringen?
00:26:54: so das ist wirklich ein ganz ganz kleine Zeitfenster reinpasst und vor allem verknüpft mit Warum macht das denn jetzt gerade Sinn?
00:27:04: Dass ihr euch damit beschäftigt.
00:27:06: Ich habe es gerade gedacht, eigentlich wäre es doch voll cool wenn man da wie so eine Art Lernletterkurs oder sowas draus macht und ist der Atemimpuls irgendwie zum Tagestart.
00:27:18: Und dann hast du da irgendwie so ein Mini-Ding erklärt und im besten Fall, das darf auch gar nicht lang sein.
00:27:24: Sondern eigentlich ist es wie so ein Snack, maximal einen Absatz und etwas was du direkt ausprobierst und dann wäre das eine Routine die man eigentlich direkt zum Tagestart für sich mal verhaften kann und zu der man vielleicht irgendwann so im Lauf des Tages nochmal zurückkommen kann und einfach diese Methodik noch einmal ausprobiert.
00:27:46: Ich vermute, es wird schwierig so was in bisschen die Unendlichkeit zu spielen.
00:27:51: Aber ich könnte mir sowas total gut vorstellen weil sind wir ganz ehrlich das E-Mail-Postfach vor allem im Covered Bereich nach wie vor unsere To Do Liste ist und dass was als allerobers kommt wird meistens ja dann auch als erstes angucken.
00:28:05: absolut
00:28:06: also finde ich eine super Idee war.
00:28:08: gerade zur Beginn des Tages ist sowas extrem wertvoll, weil natürlich der Staat in den Tag ja auch schon so ein bisschen den Grundstein legt.
00:28:17: Wie verläuft der Rest?
00:28:18: Und wenn ich da schon so einen Impuls hab, der tatsächlich meinen Körper abholt und er mich ins hier und jetzt bringt... Der mir einfach noch mehr Freiraum-und Klarheit verschafft, dann denke ich bist du für die weiteren To-do's einfach wesentlich besser gewappnet!
00:28:37: Ich habe mir gerade überlegt, also wir sind da ja tatsächlich auf der Ebene Lernformat für den Einzelnen in der Organisation unterwegs.
00:28:45: Ich habe mich gerade überlegt ob das Sinn machen würde dass man daraus in irgendeiner Form ein kollektiven Raum macht von acht bis acht Uhr zehn Teams für alle und wie eine Anleitung oder ob das zu viel des Guten ist, weil das ja meistens so ist.
00:29:06: Dass wenn man so ein Thema Tuschur durch hat dass dann immer weniger kommen und dass es dann eigentlich gut gemeint ist aber am Ende des Tages vielleicht viele sich trotzdem so ein bisschen komisch fühlen weil dieses Atmen in der Öffentlichkeit halt doch was ist wo man denkt?
00:29:24: ich weiß jetzt nicht was denken denn die anderen von mir oder meinst du ich bin da gerade falsch unterwegs und du siehst es vielleicht ganz anders.
00:29:32: Also der große Vorteil davon ist natürlich, also ich atme sehr gerne auch in Liveformaten oder mit Podcasts weil die Stimme natürlich auch wesentlich ist.
00:29:43: Ja und wenn ich noch nicht so viel Praxis habe es ist einfach total angenehm da auch einfach jemand erfahren folgen zu können Und eine angenehme Stimme die ja viel Kompetenz ausstrahlt und einfach dich auch an diese diese Atmung reinbringt viel wert ist.
00:29:59: Das ist eine, zum anderen du musst natürlich ja nicht irgendwie dein Mikro anhaben und deine Kamera kannst du dann auch während des Atems ausschalten.
00:30:06: also erst mal ist das natürlich so.
00:30:09: ein fixer Zeitpunkt kann schon viel wert sein.
00:30:14: ich habe halt die Erfahrung gemacht mit dem atem dass es wirklich auch was sehr individuelles ist je nachdem, was du eben gerade brauchst.
00:30:24: Das eine ist die Gruppe.
00:30:25: wenn du jetzt ein konkretes Ziel hast Du hast jetzt einfach einen Workshop und dann hilft es natürlich alle Leute erstmal da so bisschen aufzugleisen Beispielsweise kreativworkshop.
00:30:35: du merkst aber eigentlich sind alle gestresst.
00:30:37: also mache ich erst mal etwas was ausgleichend ist dass alle jetzt denselben startplatz quasi haben vor dem workshop.
00:30:44: Wenn's aber grundsätzlich um auch Individuelle Wohlfühlen oder besser fühlen, oder ein Abholen auch der jeweiligen Person geht ist es gar nicht so einfach die auch alle mit derselben Atemübung abzuholen.
00:31:01: Also da finde ich das auch gar nicht schlecht wirklich so einen ja vielleicht so einen Dreiteiler zu haben wo ich wirklich in diesen drei Kategorien energetisieren beruhigend aufgleichendes Vorstelle und dann wirklich einfach die Leute einladet es für sich selber auszuprobieren je nachdem was sie gerade brauchen.
00:31:19: Aber du holst einfach nicht alle mit derselben Technik ab.
00:31:24: Das finde ich voll spannend, weil dann sind wir ja tatsächlich nochmal auf einer anderen Ebene unterwegs.
00:31:29: Also dann geht es schon darum dem Einzelnen das Tool Set an die Hand zu geben und ihm aber genauso das Rüstzeug an die hand mitzugeben zu entscheiden in welcher Situation was brauche ich denn gerade?
00:31:42: Und dann kann ich das für mich individuell machen.
00:31:45: Das heißt, dann wärs auf der einen Seite das Lernformat fürs individuum und dass aber halt so gedacht, dass es die menschen auch wirklich erreicht.
00:31:56: Und da wäre das eine die eine möglichkeit zu sagen man setzt ein emailkurs auf einen kurzen knackigen oder man macht das ganze wie so ne art audio reihe die man den menschen zur verfügung stellt oder ab und zu was gerade der dritte Punkt, den ich mitgenommen habe.
00:32:16: Dass man sagt es ist eher so eine einzelne Session wo man sagt okay es gibt diese drei Arten der Atmung.
00:32:23: da steckt dahinter das sind Methodiken mit denen ihr in die eine oder andere Art reinkommt und dann nimmt man am Ende des Tages eher ein Werkzeugkasten mit und kann sich aus dem wieder rausgreifen was man am ende des Tages wirklich braucht.
00:32:41: Genau, also man kann sich das so vorstellen.
00:32:43: Also unser Atemmuster ist ja so individuell wie unser Fingerabdruck und gleichzeitig ist es aber auch nicht in Stein gemeintelt.
00:32:51: Wir können das ja ändern weil du sagtest ganz zu Beginn der Atem ist doch immer da und es ist ja auch so.
00:32:56: Aber gleichzeitig ist ja dass das ja das Faszinierende.
00:32:59: Der atmen ist automatisch aber ich kann eben auch auf.
00:33:04: also ich kann ihn verändern Und das ist ja etwas ganz, ganz Besonderes.
00:33:08: Womit kann ich das sonst tun?
00:33:09: Ich kann meinem Herz schlecht sagen und schlag mal langsamer.
00:33:12: Aber der Atem ist halt unser wichtigster oder relevantester Hebel um auf unserem autonomen Nervensystem tatsächlich eingreifen zu können.
00:33:20: Deswegen kann ich ihn verändern aber dafür brauche ich mein Bewusstsein.
00:33:25: wo stehe ich denn gerade überhaupt?
00:33:27: Wie atme ich aktuell wie es überhaupt meinen Atem muss?
00:33:30: also Schritt eins ist tatsächlich immer die individuelle Atembeobachtung um dann zu wissen, ah heute jetzt brauche ich gerade das.
00:33:39: Jetzt wäre das wichtig und jetzt möchte ich gerade eigentlich lieber in diesem Zustand sein und das ist gerade für mich wichtig.
00:33:47: Das wäre jetzt hilfreich.
00:33:51: Das finde ich total spannend und ich finde damit wird es tatsächlich... Also was ihr damit bekommt?
00:33:59: Es ist eine Fassbarkeit mit der sich jeder auch das rausziehen kann, was er oder sie gerade braucht.
00:34:09: Und ich finde aber genauso auch eigentlich ein Kochrezept für uns Learning-Menschen weil wir auf der einen Seite eine Idee haben wie können wir das Thema Breastwork für den einzelnen fassbar machen?
00:34:22: und wenn wir in einer Rolle beispielsweise als Facilitator unterwegs sind Wie können wir es da einbauen?
00:34:30: Insofern habe ich jetzt da gerade ganz viel für mich eigentlich so an Blumenstrauselementen mitgenommen und freue mich voll, die in meinem Alltag jetzt mal nach und nach zu arrangieren.
00:34:47: Gibt es denn vielleicht so abschließend noch eine Empfehlung oder so ein Takeaway das du mitgeben kannst von dem du sagst?
00:34:59: Aber das hätte ich irgendwie gerne Schon früher gewusst rund um das Thema Press Work?
00:35:05: Also sehr vieles, weil es sind ja auch so viele medizinische Dinge die man da lernt.
00:35:09: Also ich habe gar nicht so viel Ahnung tatsächlich was in meinem Körper so passiert.
00:35:15: Es ist schon extrem spannend.
00:35:17: also für mich vor allen Dingen der Vargosnerv.
00:35:20: Die Bedeutung des Vargosnerv war super erhellend oder dass Zwerchfeld, dass das unser größter Atemmuskel ist.
00:35:27: Wirklich, wusste ich überhaupt nicht.
00:35:29: Ich relevante Zwisch, weil da hatte ich wirklich keine Ahnung und auch zu einer vielleicht konkreten Atemübung die ich wirklich auch mal so global empfehlen kann.
00:35:41: Das war auch so in der Haarmoment das ist die sogenannte Boxatmung Und die hat mir einfach so geholfen wirklich wieder so mich So in meiner Mitte zu fühlen und die kann ich tatsächlich ganz grundsätzlich empfehlen.
00:35:57: Also vielleicht das auch schon so als kleine, ganz konkrete Atemübungen die alle mal austesten können überhaupt mehr um immer einzusteigen und sie hat einfach so ein ja sowas stark visuelles.
00:36:08: deswegen glaube ich kann man die sich auch so gut merken.
00:36:10: also Boxatmung tatsächlich weil man wirklich wie in einer box einmal diese die seiten oder kannten einer box abatmen als vier atemzüge ein vier atom züge halten Vier Atemzüge aus und wieder vier Sekunden halten.
00:36:30: Acht mal jetzt beispielsweise, also auch für vier Minuten oder fünf Minuten.
00:36:34: Und das ist einfach eine sehr, sehr schöne, ausgleichende Übung in mehrfach am Tag anwenden kann.
00:36:42: Das war die erste Übung, wo ich so richtig gemerkt habe, die verändert jetzt was?
00:36:47: Also einmal Theorie vor allem Vargosnerve und diese Übung.
00:36:49: Das waren zwei, wo Ich so richtig dann so gemerkt hab.
00:36:52: Jetzt habe ich da irgendwie so richtig Feuer gefangen!
00:36:56: Das glaube ich.
00:36:56: Die kenne ich tatsächlich auch und hatte die mehr oder weniger unbewusst schon immer mal wieder für mich angewendet, und fand das auch jedes Mal total faszinierend dass es also wirklich so ein bisschen wie so einen Reset, was damit eigentlich passiert.
00:37:15: Genauso habe ich das auch empfunden ja wirklich wie so ein Reset und wenn man dann so die Augen öffnet wirklich das Gefühl hat jetzt ist wieder so ein bißchen freiraum entstanden.
00:37:25: Genau, ich mache jetzt wieder wie so ein Neustart.
00:37:30: Ich finde das ist eine ganz tolle Abschlussmethode.
00:37:35: Das heißt ihr Liebenzuhörerinnen und Zuhörern wenn ihr jetzt noch fünf Minuten habt dann probiert doch mal die Boxatmung aus oder versucht sie im Laufe eures Tages mal unter zu bekommen Und wir hoffen, dass wir euch mit unserem Gespräch so ein bisschen inspirieren konnten.
00:37:55: Das Thema Breathwork sowohl in euren Alltag als auch in eurer Alltag Als Learning Professional mit einzubauen das Thema vielleicht im Corporate learning nochmal anders zu denken und überhaupt mal dem ganzen Raum zu geben.
00:38:12: Wenn dem so ist, wird uns das wahnsinnig freuen.
00:38:14: Und liebe Julia, mir bleibt es tatsächlich erst mal nur noch dir von Herzen danke zu sagen.
00:38:19: Es war mir eine Freude, mit ihr zu sprechen.
00:38:21: Ich habe wirklich ganz viel mitgenommen und ich wünsche dir einfach eine wunderschöne Restwoche.
00:38:26: Vielen lieben Dankes gebe ich gerne zurück.
00:38:28: Das Kompliment ist mir sehr gefreut dass wir hier die Zeit teilen durften
00:38:34: Tito!
00:38:34: Bis ganz bald liebe Julia
00:38:36: Tschüss.
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