#168 – Corporate Lernhelden mit Yolanda Ferri Vicente von B&B Hotels: Academy-Aufbau auf der grünen Wiese
Shownotes
In dieser Folge ist Yolanda Ferri Vicente von B&B Hotels zu Gast. Yolanda ist Head of Academy, Learning & Development und gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Aufbaus der B&B Academy.
Dien B&B Academy ist deshalb so spannend, weil Yolanda diese mit ihrem Team quasi "auf der grünen Wiese" aufbaut und sie sich nicht an Mitarbeitende der Zentrale richtet, wie das üblicherweise bei "Corporate Academies" der Fall ist, sondern an selbstständige Unternehmer, die die Hotels vor Ort führen. Mit der Academy möchten die B&B Hotels einen strategischen Hebel für bessere Gästeerlebnisse, starke Führung und nachhaltigen Unternehmenserfolg schaffen.
Ganz konkret sprechen wir darüber:
👉 Warum B&B Hotels seine Hoteliers als wichtigsten Hebel für exzellente Guest Experience betrachtet – und weshalb daraus die Idee einer eigenen Academy entstanden ist.
👉 Wie aus der bisher zweitägigen Einführung für neue Hoteliers eine dreiwöchige Lernreise mit 11 Modulen wurde – inklusive Trainingshotel, Leadership-Elementen und praxisnahen Lernformaten.
👉 Warum Yolanda mit ihrem Team die Frage „Was müssen die Teilnehmenden wissen?“ konsequent ersetzt hat mit der Frage, welches Verhalten und welche Haltung die Hoteliers zukünftig zeigen sollen.
👉 Welche Rolle Pilotierungen, Feedbackschleifen und wirkliche Nutzerperspektiven beim Aufbau der Academy gespielt haben.
👉 Welche Learnings Yolanda und ihr Team aus dem Aufbau der Academy mitgenommen haben: von Formatentscheidungen über Projektorganisation bis hin zur Frage, wann Präsenz wirklich notwendig ist.
👉 und noch viel mehr…
Reinhören lohnt sich sehr - die Folge ist gespickt mit Insights von Yolanda und definitiv nicht nur interessant, wenn ihr gerade auch dabei seid, eine Corporate Academy aufzubauen!
Mehr zu Yolanda findet ihr u.a. hier auf LinkedIn.
Und mehr zum B&B Academy-Konzept findet ihr hier.
Und wenn ihr mehr über mich erfahren wollt?
👋 Hi, ich bin Conny Hattula, euer Podcast-Host.
Ich bin Learning & Development Expertin und bringe mit meinem Unternehmen “The Learnspiration Company” frischen “Lernwind” ins Corporate Learning. Ich begleite & berate Organisationen beim Aufsetzen von modernen, innovativen L&D Teams, gestalte “Corporate Lernwelten” neu und helfe beim Neudenken angestaubter “Standardlernformate”.
Darüber hinaus kuratiere ich einen ganzen Blumenstrauß an "Inspirations-Formaten" für Learning Professionals:
🎙️ Den "Was lernst Du?" Podcast, der wöchentlich neue Denkanstöße rund ums Thema Corporate Learning bietet.
📬 Den Newsletter "Learning Outside the Box" - diesen findest du hier.
🎉 Und das Learnspiration Festival - meine Online-Konferenz für die L&D-Welt - mehr Infos gibt es hier.
🪐 Und falls du neugierig bist und in mein komplettes Lern-Universum eintauchen willst - das findest du hier.
Transkript anzeigen
00:00:10: Hi und herzlich willkommen, was lernst du?
00:00:11: Podcast?
00:00:12: Euren Podcast rund um spannende Lernprojekte.
00:00:15: Und Lernspirationen voll und mit Conni Hattola!
00:00:20: Willkommen in der neuen Woche!
00:00:22: Willkomm'n in der neun Folge und herzlich Willkom in einer Corporate Lern hellenden Folge.
00:00:28: Ich freu mich grad wie ein Honigkuchenpferd.
00:00:31: ich hab nämlich einmal mehr eine wundervolle Gästen hier im digitalen Aufnahmestudio.
00:00:39: Tolles, wundervolles Thema.
00:00:41: Ich habe nämlich heute Yolanda Ferri Vicente im Was Lernst du?
00:00:45: Podcast zu Gast und Yolandar arbeitet bitte bei den BnB Hotels und ist da federführend für die Bnb Academy zuständig.
00:00:56: und wir wollen doch heute gemeinsam rein-diven in die BNB Academy.
00:01:02: Und dieses Thema finde ich deshalb so wahnsinnig spannend, weil Yolanda letztes Jahr mit ihrem Team gemeinsam die BNB Academy quasi auf der grünen Wiese aufgebaut hat und wie sie das gemacht hat was Sie und Ihr Team auch der Wegstrecke gelernt haben.
00:01:20: Und so alles drum herum, was uns an spannenden Fragen einfällt, werden wir jetzt miteinander besprechen.
00:01:26: Und deswegen, liebe Yolanda, sage ich es erstmal herzlich willkommen über das Lernsupportcast!
00:01:31: Ich freue mich riesig, dass du da bist.
00:01:33: Hallo, liebe Conny!
00:01:35: Ich freu' mich auch wie ein Honigkuchenpferd.
00:01:38: Genau schön, dass ich da bin und danke für deine Einladung.
00:01:42: Ja, ich hab dich wahnsinnig gern eingeladen und freue mich riesig, Jetzt habe ich ja gerade schon so ein bisschen was zu dir erzählt und dem, was du bei den BNB Hotels machst.
00:01:54: Aber magst du vielleicht einfach nochmal eingangs um paar Sätze mehr zu dir sagen?
00:01:59: Wer bist du?
00:02:00: Was machst Du?
00:02:01: Was bewegt Dich?
00:02:02: Was machst Du bei den Bienbi-Hotels ganz konkret?
00:02:05: Und dann springen wir in das Akademie-Thema rein!
00:02:09: Ja sehr gerne also.
00:02:10: Ich bin Yolanda und seit knapp zwölf Jahren tatsächlich schon bei Bienbi Hotels Und darunter erst seit vier Jahren im Peepel-Bereich.
00:02:20: Genau, da bin ich für alles im Bereich Personal und Organisationsentwicklung verantwortlich.
00:02:27: Wie du so schön gesagt hast, seit letztem Juni auch noch für die Projektleitung und das Setup unserer BMB Academy zu der wir heute sprechen.
00:02:38: Eigentlich – und da haben wir eine Gemeinsamkeit – bin ich ein Marketingkind Das heißt, ich bin ganz klassisch erst mal im Weg gegangen.
00:02:45: Ich habe eine Ausbildung gemacht in einer Werbergentur und hab dann BWL studiert mit Schwerpunkt Marketing.
00:02:50: Bin auch bei BMP als Marketingleiterin eingestiegen und habe das acht Jahre lang sehr erfolgreich gemacht.
00:02:58: Und dann habe ich im Rahmen meiner Führungsrolle einfach so einen starken Beruf gehört und ich wollte noch mehr Einfluss haben auf die Organisation, insbesondere natürlich die Führungs- und die Lernkultur.
00:03:12: Und hab einfach so viel Spaß gehabt, meine Teams zu befähigen.
00:03:17: Genau!
00:03:17: Dementsprechend war ich dann ganz mutig... ...und habe einfach gefragt inwiefern eine Rolle denkbar wäre.
00:03:27: und törn's out.
00:03:29: Ich durfte mir so eine Rolle tatsächlich mitgestalten.
00:03:33: Und genau seit... Vier Jahre habe ich den Quereinstieg gewagt.
00:03:37: Alles hinter mir gelassen, was ich wusste und heute kann ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen.
00:03:46: Genau!
00:03:46: Und auch privat vielleicht ein paar Worte.
00:03:48: da bin ich auch unkonventionelle Wege gegangen.
00:03:50: Ich lebe in wilder Ehe, hab keine Kinder dafür aber elf sitze ich ja aus dem Tierschutz genau und die geben mir auf jeden Fall ganz viel Energie für alles, was sich... Für alle Herausforderungen, täglichen Arbeitsalltagmeisterin.
00:04:07: Wow, das finde ich tatsächlich total sparen und elfsittig!
00:04:11: Da muss ich dich nachher noch mal ein bisschen zu gleich an dazu.
00:04:14: Aber jetzt springen wir erstmal rein in die Bienbier Academy.
00:04:19: Und ich habe ja eingangs schon gesagt ihr habt dir aus dem Boden gestampft quasi mithing Grundmauern begonnen aufzubauen.
00:04:28: Und diese BNB Academy ist ja insofern etwas total Besonderes, als dass es in erster Linie gar nicht darum geht, eure Mitarbeiter in der Zentrale durch die Bnb Academy zu schicken.
00:04:40: Das ist nicht die klassische Corporate Academy sondern es geht darum, eure Hoteliers zu befähigen!
00:04:49: Und das ist ja schon nochmal ein besonderer Kontext.
00:04:51: und vielleicht aber auch diese kurze Zwischenschub.
00:04:55: Noch mal ganz gute Aufgabe, um sich zu fragen wie seid ihr denn auf die Idee für diese Academy gekommen?
00:05:03: Also was hat denn dazu gefühlt dass er gesagt habt ihr braucht sowas.
00:05:07: Ja du hast es ja schon genannt wir haben einen Ganz besonderes Betreiberkonzept, dass es glaube ich so auch gar nicht gibt in der Branche.
00:05:17: Und zwar sind unsere Hotels werden durch eigene Mitarbeitende geführt und auch nicht durch Franchisenehmer, wie man das vielleicht von anderen Unternehmen kennt sondern durch selbstständige Unternehmerinnen.
00:05:31: Die arbeiten quasi im Auftrag und auf Rechnung von B&B-Hotels und führen dementsprechend auch ihre eigenen Teams.
00:05:41: Und genau, wie sind wir quasi darauf gekommen?
00:05:44: Also natürlich müssen diese Vertragspartner auch entsprechend on-gebordet und befähigt werden.
00:05:51: Auch erfolgreich ein Hotel zu führen.
00:05:54: Und tatsächlich war es ein bisschen der ausschlaggebende Punkt.
00:05:57: Wir haben durch eine neue Geschäftsführung eine komplette strategische Neuausrichtung hingelegt.
00:06:05: Wir sagen immer ganz gern, wir waren vorher so ein Immobilienunternehmen.
00:06:09: Ein Entwickler mit ein bisschen operativer Erfahrung und waren da sehr effizient, sehr gut unterwegs auch im Bereich Value for Money und möchten uns jetzt natürlich zu einem echten... Hospitality-Unternehmen entwickeln, wo wir wirklich auch ein herausragendes Gästeerlebnis bieten können.
00:06:26: Und natürlich – man denkt ja immer, man stellt den Kunden in den Mittelpunkt-, aber wir haben den größten Hebel für dieses exzellente Gästerlebnis gar nicht genutzt, nämlich die Hoteliers, die eben vor Ort den größtenden direkten Einfluss auf unsere Guest Journey haben.
00:06:45: Und somit haben wir gemerkt, okay, wir müssen einfach auf diese steigenden Anforderungen reagieren an Servicequalität aber auch an Führungsleistung und können uns nicht mehr darauf ausruhen zu sagen ja es sind halt Mitarbeiter können wir nichts machen, wenn die jetzt schlechte Führungskräfte sind.
00:07:04: Das heißt, wie können wir denn unsere Vertragspartner, die wir beauftragen, möglichst gut auf ihre neue Rolle vorbereiten?
00:07:12: Und wie können dann aber auch die bestehenden Hoteliers dahingehend unterstützen zu lernen und wirklich erfolgreich ihre Hotels oder ja mal Es gibt eine gute Liste ja mehr als ein Hotel, ihr Hotel und ihre Hotels auch eben zu führen.
00:07:32: Und vielleicht noch ergänzend das Schöne an diesem Projekt war – und es macht's auch so wirksam!
00:07:40: Wir sind als People-Abteilung, als LND nicht nur als Expertin zugezogen worden, als Contributor sondern wir im Projekt blieb.
00:07:52: Das heißt, dass es ganz bewusst wurde entschieden wir brauchen da die Kompetenz aus dem LND Bereich.
00:07:58: Wir brauchen jemanden der Erfahrung hat im Aufbau moderner Lernformate mit didaktischen Fähigkeiten und das ist natürlich auch echt schon mal ein Riesenritterschlag und hat uns natürlich eine ganz andere Hebel verliehen.
00:08:15: Ja, das klingt total auch danach!
00:08:17: Und jetzt klingt es ja wenn man so zuhört Also ein bisschen auch wie in den Hotelfachschulen im Schnelldurchlauf, oder?
00:08:27: Ja und nein.
00:08:30: Wir sind ja vom Konzept ja auch etwas anders als die klassische Hotellerie.
00:08:34: Und das ist genau der Prozess, den wir jetzt durchlaufen haben.
00:08:39: weg von... Was müssen denn die Hoteliers vor Ort?
00:08:45: leisten, was müssen die Wissen?
00:08:47: weg von?
00:08:48: okay das sind unsere Standards.
00:08:49: Es sind unsere Prozesse.
00:08:50: hinzu welche Fähigkeiten, welche Verhaltensweisen brauchen sie im Alltag und wie können wir Sie dabei unterstützen?
00:08:57: Das heißt also, wie soll ich sagen, dass ist einmal ein Rundumschlag durch sämtliche Kompetenzen, die wir natürlich auch im Auswahlprozess im Auge haben aber die wir da eben nochmal stärken.
00:09:14: Dank dir, dass du da die Unterscheidung nochmal aufgemacht hast.
00:09:19: Und jetzt ist glaube ich für uns alle total spannend damals ein bisschen auch noch mal tiefer einzusteigen und einfach mit dir darüber zu sprechen wie habt ihr das Ding gemacht?
00:09:31: Jetzt wirklich diese Academy mit den Inhalten ganz konkret zu konzipieren?
00:09:38: weil du hast ja gesagt, ihr habt das Projekt auch tatsächlich ihr wart oder seid nach wie vor im Lied und das ist euer Baby.
00:09:46: Und wie habt ihr denn entschieden, wie dieses Programm sinnvoll aussieht?
00:09:51: Beziehungsweise was steckt denn da einfach mal so ein Bilderchen aus der Vogelperspektive betrachtet?
00:09:56: Was steckt in da so
00:09:57: drin?".
00:09:59: Das ist eine sehr spannende Frage!
00:10:03: Ich hoffe ich kann sie auch beantworten, denn es hat sich On the Fly entwickelt.
00:10:10: Natürlich ist das Programm auch bei Operations, also da wo die operative Verantwortung liegt.
00:10:16: Auch entstanden und wir haben ganz stark am Anfang in operativen Modulen gedacht, wo es um Service Excellence geht, um Frontoffice und Food and Barriage und Housekeeping und haben dann aber einfach gemerkt dass noch viel mehr dazu gehört und haben ganz viele auch interne Fachbereiche mit den zugezogen.
00:10:38: Und das hat sich tatsächlich entwickelt in eine Journey mit dreizehn Modulen, also wir waren irgendwann überrascht einfach mal um das ins Verhältnis zu setzen.
00:10:49: Vor der Academy haben wir unsere Hotelpartner für zwei Tage zu uns in die Zentrale geholt, haben denen ein bisschen was erzählt über uns und worauf sie achten müssen.
00:10:59: dann hatten sie noch im Praxistraining in anderen Hotels selbst laufen.
00:11:06: Inzwischen haben wir eine drei-wöchige Lernjourney und haben da uns immer noch aufs Wesentliche konzentriert, insofern ist es total spannend.
00:11:17: ich kann dir gar nicht sagen wie wir hingekommen sind, ich kann nur sagen Schritt für Schritt haben wir immer wieder neue Bedarfe identifiziert und die entsprechenden Stakeholder mit ins Boot genommen um das auch entsprechend zu entwickeln und lernen immer noch dazu.
00:11:37: Das ist ganz spannend, zum Beispiel das Thema Leadership was ich gesagt habe.
00:11:43: Das hatten wir erst mal grundsätzlich ausgeklammert bis wir mit bestehenden Hoteliers gesprochen haben die wir natürlich auch erfolgreich in Pilotphasen mit eingeboten haben und sie sagten naja dass es eigentlich das was uns am meisten hilft weil wir so was einfach in der Form nie gemacht haben.
00:12:02: Und das hilft uns total zu wissen, was gute Führung ausmacht, wie ich ein Mitarbeitergespräch führe, wie auch in Konflikte reingehe und also wirklich Fan-Up von arbeitsrechtlichen Themen, die ich richtig kommuniziere
00:12:17: usw.,
00:12:19: sodass wir natürlich immer wieder mit dem Feedback, was wir von diesen Hoteliers bekommen haben, diese Inhalte stetig weiterentwickelt
00:12:26: haben.".
00:12:30: Aber ich kann dir gerne auch nochmal einfach mit Überblick gehen, wo wir denn jetzt stehen.
00:12:36: Also was wir dann für Inhalt haben?
00:12:43: also drei Wochen, wie ich eben gesagt habe.
00:12:45: Das heißt wir haben in der ersten Woche ganz im Sinne der, ich sag mal Gäste Journey fangen wir mit den operativen Modulen an das heißt wir fangen mit Markenstandards an, der Weg an die Rezeption, wie gehe ich mit dem Gast an eine Rezeptionsum?
00:13:03: Wie gehe ich im Bereich, wie bereite ich das Frühstück vor Borobbis zu achten?
00:13:08: alles zum Thema Housekeeping aber auch Ich sage mal sicherheitsrelevante Themen, die man eben wissen muss außenbereich Brandschutz und Gesundheitsschutz zum Beispiel.
00:13:18: also wirklich da ganz.
00:13:20: Ja, also nicht nur bmb spezifisch aber wirklich so die Basics.
00:13:24: Dann dürfen diese Basics in der zweiten Woche praktisch noch gefestigt werden in einem Trainingshotel und in der dritten Woche geht es dann tatsächlich auch nochmal in ich sag mal den Bereich Commercial Skills da geht's ganz viel ums Thema Revenue Management um das Thema Sales geht's aber auch um Leadership und Management Themen IT Tools, genau.
00:13:52: Also eine sehr umfangreiche Journey und tatsächlich auch die ersten beiden Wochen ganz bewusst in Präsenz so Erlebnis und Praxis orientiert wie möglich.
00:14:07: Und wir sind aber auch dabei tatsächlich noch viel mehr asynchrone Formate zu entwickeln, und haben die teilweise schon im Einsatz gerade zuvor und zur Nachbereitung.
00:14:18: So fände.
00:14:18: danke auch nochmal an dich für diese wertvollen Impulse!
00:14:21: Das hat nämlich auch sehr geräuft.
00:14:23: das war auch tatsächlich ein Learning zu hinterfragen welche Inhalte müssen wir tatsächlich in einen Präsenzformat packen und wo sind vielleicht andere Formate sinnvoller?
00:14:38: Irgendwie mal ganz kurz ein bisschen im Kontext.
00:14:41: Ich durfte euch ja eine kleine Stücke auf der Wegstrecke begleiten, unter einerseits so ein bisschen zum Aufbau und aber auch zu den Lernformaten meinen Senfenanführungszeichen dazu abgeben.
00:14:54: Und das freut mich natürlich ganz arg wenn es geholfen hat an der einen oder anderen Stelle nochmal Den ein oder anderen Hebel zu umzulegen beziehungsweise ja zu hebeln.
00:15:09: Das heißt aber wenn wir jetzt nochmal auf das Programm gucken, dann ist es so ihr habt zwei Wochen also eine Woche wirklich bei euch am BNB Academy Campus quasi den Einstieg, dann geht es ins Trainingshotel.
00:15:25: Das macht ihr glaube ich auch bei euch in der Zentrale richtig?
00:15:28: Diese Trainings-Hotelreise oder werden die Kollegen und Kollegen da verteilen?
00:15:33: Sehr gute Frage!
00:15:34: Wir haben dafür auch entsprechende Trainingshotels nominiert beziehungsweise zertifiziert.
00:15:41: das heißt wir haben jetzt forty fünf Hotels in Deutschland und Österreich die für uns als Trainings Hotel fungieren und die natürlich auch einen entsprechenden Standardisierten, ja ich will nicht sagen Ablauf aber zumindest eine standardisierte Vorgehensweise haben für das was innerhalb dieser Trainingswoche also ein Rahmen für diese TrainingsWoche und dann kehren sie wieder zurück.
00:16:06: in Präsenz, nämlich zu uns in die Academy.
00:16:08: Aber du hast voll recht das habe ich gar nicht gesagt.
00:16:10: wir haben tatsächlich manchmal wenn du so lange da drin steckst in diesen Projekten dann vergisst man einfach das Offensichtliche noch mal zu erwähnen.
00:16:19: Wir haben bei uns in der Zentrale quasi ein Hotel nachgebaut um möglichst praxisnah auch diese Inhalte vermitteln zu können und haben da eine Rezeption.
00:16:35: Wir haben einen Frühstücksbereich, wir haben natürlich auch ein Musterzimmer und sogar Lagerräume
00:16:42: usw.,
00:16:43: also wirklich um.
00:16:45: das Einzige was wir eben nicht haben sind Gäste.
00:16:46: deswegen ist auch dieses Training vor Ort in den Hotels natürlich wichtig.
00:16:50: aber wir haben versucht es tatsächlich auch möglichst realitätsgetreu bei uns abzubilden.
00:16:59: Danke, dass du das nochmal spezifiziert hast.
00:17:02: Ich finde es aber wahnsinnig spannend also auf der einen Seite zu sagen erste Woche in Präsenz und da geht's vor allem Ja im weitesten sind ja schon auch um Operations und Experience des Gastes weil ich meine all das wie komme ich an die Repsitionen?
00:17:17: Wie werde ich empfangen?
00:17:18: wie jetzt dann weiter?
00:17:20: Das sind hier alles Dinge Da.
00:17:23: Die sind für den Gast ganz elementar wichtig um sich auch willkommen zu fühlen und gesehen zu fühlen.
00:17:30: Und dann das Gelernte erst mal im Trainingshotel umzusetzen, auch zu sehen wie wird es in der Praxis gelebt?
00:17:37: Dann wieder zurück an den Campus zu kommen und einfach nochmal zu gucken hey die Basics habe ich jetzt eigentlich, jetzt geht's aber beim nächsten Schritt darum zu sagen, wie kriege ich das denn hin dass mein Hotel-Rental geführt wird?
00:17:48: Wie krieg' ich denn überhaupt Gäste?
00:17:50: Wie mache ich Marketing?
00:17:51: also da stecken ja noch einmal eine ganz andere Ebene auf die ihr dann geht.
00:17:57: Und dann hast du gerade gesagt, ihr habt dann im Nachgang einfach auch nochmal unterschiedliche Formate die dann Asynchronen wahrscheinlich im Nachgangen und auch noch mal über eine längere Zeit laufen.
00:18:10: Aber so vom Grundsatz her finde ich das schon mal... also immer wenn ich das so höre, denke ich mir Würde ich Hotelier werden wollen, dann fände ich das ein unglaublich spannendes Programm.
00:18:21: Das heißt, ich merke mich einfach mal...
00:18:23: Ja jederzeit!
00:18:27: Wir suchen immer gute Hoteliers und Hoteliers.
00:18:31: Ich glaube ja tatsächlich auch dass wir Learning-Menschen unglaublich viel aus der Hospitality lernen können.
00:18:38: deswegen finde ich ehrlicherweise Euren Case einfach doppelt und dreifach spannend weil eigentlich die perfekte Verbindung ist.
00:18:46: Auf der einen Seite zu sagen, wie bringe ich potenziellen zukünftigen Hoteliers?
00:18:54: Die Grundzüge des Gastgebertums bei also sowohl wirtschaftlich als auch was das Fingerspitzengefühl angeht und auf der anderen Seite dass einfach mit den unterschiedlichen Themen und mit den verschiedenen Lernformaten im Prinzip als Gefäße zu versehen das ist finde ich eine unglaublich tolle Spielwiese.
00:19:13: und du hast ja eingangs auch gesagt, du hast dir diesen Job ja ganz bewusst jetzt einfach so zusammengebastelt weil dich das genauso gepackt hat.
00:19:22: Aber wenn ich es einfach auf der einen Seite mir anschau ihr seid Gastgebertums Profis und ihr Schulters dann stelle ich mir ja vor dass ihr ein Feuerwerk Ja, das Willkommen seien es eigentlich abfeuert.
00:19:41: Wenn eure potenziellen Hotels kommen können wir da vielleicht noch mal so ein bisschen ein bisschen reinschauen weil wir wissen jetzt etwas steckt inhaltlich in der Academy.
00:19:49: Wir wissen auch dass das großen teils Präsenz ist zumindest die ersten drei Wochen entweder bei euch am Campus oder eben aber im Hotel.
00:19:59: und Und wie fühlt sich das an?
00:20:02: Also wenn ich zu euch jetzt im Prinzip komme und ich mache dieses Training Wie macht ihr den Gastgeber-Tum wirklich erlebbar?
00:20:10: Du hast gerade gesagt, die habt das nachgebaut und man kann einfach ganz viel ja wirklich am realen Beispiel erleben.
00:20:18: Aber trotzdem muss man sich da total viele Gedanken drüber machen.
00:20:21: deswegen können wir da mal noch so ein bisschen rein spicken weil du bist Gastgebertumsprofi.
00:20:27: also insofern glaube ich, da können alle lernen von...
00:20:31: Das ist süß dass du das sagst!
00:20:32: Ich muss grad echt schmunzeln noch beim ersten Pilottraining wirklich wie so ein aufgescheuchtes Hohen hin und herrenn sehe, weil wir an so viele Details des auch guten Gastgeber seien.
00:20:50: nicht gedacht haben.
00:20:51: Weil wir plötzlich, ne?
00:20:52: Wir waren ... Plötzlich ja nicht nur LND-Ler sondern wir hatten wie eine... Ja!
00:20:58: Wir waren ein Tagungshotel und hatten damit also ich hatte da mit keine Erfahrung Und da war noch keine Rollen klar und ich kann mich noch erinnern wie ich dann rumgerannt bin und habe noch Zucker gesucht und da haben Löffel gefehlt.
00:21:09: und also wirklich so die die Kleinigkeiten, deswegen muss ich gerade so schmunzeln.
00:21:14: Ich weiß gar nicht ob ich die perfekte Gastgeberin bin?
00:21:17: Es ist immer noch ein Lernprozess!
00:21:21: Aber ja sehr gerne also wir... Also uns war es wichtig dass wir die, ich sag mal Kollektivintiligenz auch nutzen, die wir haben und wir haben tatsächlich auch gerade in der Operations Abteilung ganz viele Kollegen und Kolleginnen die aus der Hotellerie kommen, die Hospitality Background haben.
00:21:41: Die auch selbst in der Vergangenheit schon Hotels geführt haben und da ist natürlich ganz viel Expertise und Erfahrung da.
00:21:49: Und dementsprechend haben wir uns das auch zu Nutze gemacht und haben gesagt hey wir möchten diese Kollegen und Kollegen auch befähigen in einer Trainerrolle eine Facilitäterrolle wirksam zu sein haben das entsprechend dann dieses, ich sage mal diese Fachexpertise dann entsprechend noch gepaart mit einer ja die daktischen Fähigkeiten auch mit deiner Hilfe und ich glaube dadurch ist das so glaubhaft, weil und natürlich im doppelten Sinne wunderbar, weil wir natürlich auch diese Kollegen und Kollegen entsprechend entwickeln konnten.
00:22:31: Und bewegen konnten und ich weiß nicht ob das eine Frage beantwortet aber wir haben von dieser Expertise eben unglaublich viel profitiert, weil ich als Ellen Dealer was soll ich denn den Hoteliers von Gastgeber Thun erzählen?
00:22:44: Weißt du?
00:22:47: Das heißt, ihr habt da vor allem die Kolleginnen und Kollegen, lasst sie auch zu Wort kommen.
00:22:51: Die einfach den realen Hotel-Altar kennen und leben und entsprechend einfach die Feinheiten da auch mitgeben können.
00:23:03: Ich denke tatsächlich unter anderem eine Situation, die wir hatten als ich bei euch dann am Campus fort sein durfte Und da haben wir ja unter andermem darüber diskutiert Wie finden denn solche Trainingssituationen üblicherweise statt?
00:23:21: und ganz häufig ist es ja so, da steht jemand vorne und der erzählt dir die Geschichte vom Pferd.
00:23:25: Und du schreibst mit und das ist meistens ja so ein von oben nach unten schauen.
00:23:32: also im Prinzip da steht immer nur die anderen sitzen und damit hat man automatisch einfach keine Augenhöhe.
00:23:40: Ich finde, das ist so ein Thema.
00:23:41: Das fällt mir immer wieder auf und dafür ich mich einfach wenn ich selber Trainerin bin maximal unwohl, wenn ich diesen Augenhöheunterschied herstelle.
00:23:55: Manchmal ist er notwendig, wenn man aus einer entsprechenden Expertise berichten muss.
00:24:01: aber wir haben dann viel darüber diskutiert.
00:24:04: kriegt man es nicht hin dass man sich im Zweifelsfall auch räumlich einfach auf dieselbe Ebene gibt, dass man sich im Kreis zum Beispiel zusammensetzt und dadurch auch wieder ganz anders miteinander diskutieren kann.
00:24:18: Das ist ja am Ende des Tages finde ich schon eine Form der das andere Willkommen heißen und ihnen ein Gefühl zu geben, dass jede Frage am ende des Tages erlaubt ist weil sie sich halt nicht nach oben in Anführungszeichen orientieren müssen.
00:24:39: Ja absolut, ja stimmt ich kann mich echt noch gut daran erinnern und seitdem du wirst es lieben wir haben ganz oft die Situation ob wir jetzt in der Pilot-Situation sind oder unsere eigenen Facilitator Circles haben Der Stuhl, du erinnert sich an den stuhl der dann da vorne stand Am Ende vom U, der ist immer noch da und den nutzen wir auch.
00:25:02: Also es ist ganz selten dass wirklich vorne jemand steht und mit einer entsprechenden Distanz von oben herab spricht.
00:25:09: das ist wirklich hängen geblieben.
00:25:10: ja
00:25:13: Ja so sind's am ende des Tages ja lauter so Kleinigkeiten am Ende des Tages mit denen man wirklich auch finde ich ganz viel erreichen kann Und die ehrlicherweise einem ja Ganz schnell hinten runterfallen weil wie du sagst das sind so kleinigkeiten gerade in den ersten Durchläufen, da steckt einfach so viel selber an Peinjustierungsgeschichten drin.
00:25:33: Dass man sowas ja im Treiffen zwar eher gar nicht auf dem Schirm hat und ich finde es total toll dass ihr das tatsächlich auch macht und dass es eben diesen Stuhl nach wie vor gibt.
00:25:43: Ja, total!
00:25:45: Und ich meine ist auch wie du gesagt hast, es gibt gar nicht so viele Frontalbeschallung.
00:25:48: natürlich gibt's auch entsprechende Prozesse wo du... natürlich auch dieses meine einheit hast du mal mehr wissen vermittelt.
00:25:56: aber wir versuchen schon.
00:25:58: also ich würde sagen wie sind zu acht prozent der zeit sind die hotelliers im raum aktiv unterwegs in form von einem rollenspiel eine anderen aktivität.
00:26:07: ich lieb diese eine übung wo unsere hoteliers im lagerraum nach fehler suchen müssen und also die arbeiten sich quasi in diesen Trainings auch schon ihre eigenen Ablaufpläne.
00:26:20: Weil ich meine, das sind selbstigen Unternehmer, die haben einen Rahmen von uns und in diesem Rahmen können sie natürlich auch entsprechende Dinge für sich entscheiden.
00:26:30: Und das ist quasi auch die perfekte Vorbereitung auf diese Rolle.
00:26:34: also Sie haben quasi auch diesen Raum zu reflektieren und für sich das mitzunehmen was sie dann direkt im Alltag einsetzen können.
00:26:46: Ja, und dadurch dass ihr dann die zweite Woche auch in den Trainingshotel sind bekommen sie ja dann einfach noch mit die Perspektive von erfahrenen Hotel-Major'n.
00:26:56: Und sehen auch nochmal wie sieht vielleicht der Prozess im Alltag nicht hundert Prozent wie am Reisbrett aus sondern vielleicht ist ein bisschen anders geschliffen worden aber kann genauso wirksam am Ende des Tages sein.
00:27:11: das finde ich ein ganz spannendes Konzept.
00:27:15: Und jetzt hast du, Yolanda ja schon eingangs und zwischendurch auch mal gesagt ihr habt zwischen durch ganz viel auch nochmal über den Haufen geworfen.
00:27:22: Hab justiert!
00:27:23: Ich würde sagen wenn wir das jetzt in New Work-Sprech ausdrücken wollen dann habt die agile Produktentwicklung betrieben.
00:27:29: Ja, der stimmt.
00:27:31: Bewusst oder unbewusst?
00:27:36: Und es wird mich total interessieren.
00:27:38: also ich weiß eher als wir das allererste Mal letztes Jahr gesprochen hatten Da war noch die Maßgabe, ich glaube es waren damals zehn oder elf Module, die ihr im Hinterkopf hattet.
00:27:51: Da war im Prinzip reine Präsenzbeschallung.
00:27:55: klingt das Böse aber du weißt was ich meine.
00:27:57: also wirklich war's eigentlich vor allem eher als Vorlesungsformat wenn man so möchte eigentlich gedacht und daraus wurde jetzt tatsächlich nochmal Erstens ausdetailierter wurden ja die Inhalte und aber auch tatsächlich die Abwechslung zwischen Präsenz, Interaktionen, Lernen am Modell.
00:28:19: Aber auch Theorie.
00:28:21: wenn ihr da ist heute nochmal letztes Jahr im Juni wirst und diesen Prozess und deine Idee noch mal hinschreiben müsstest was würdest du denn heute vielleicht von Anfang an anders machen?
00:28:37: Also vielleicht fange ich erstmal damit an, was wir auf dem Weg gelernt haben.
00:28:44: Weil dadurch dass wir auf den Weg so viel gelernt haben kann ich dir gar nicht sagen ob ich von vorne rein etwas anders gemacht habe aber vielleicht kristallisiert sich das ja heraus genau.
00:28:52: also ich hab es ja schon zwischen den Zeilen gesagt Ganz viele Module, beziehungsweise eigentlich alle Module.
00:29:00: Es ist noch eins was aussteht haben wir getestet in Form von den Piloten und wir haben auch da ganz gezielt unsere Hoteliers reingeholt die später auch oder jetzt quasi auch als Trainingshotels fungieren einfach damit auch die rechte Hand weiß was was die Linke tut.
00:29:16: das heißt wir haben quasi Experten aus der Praxis eingebunden Wir haben alle Fachbereiche von uns auch eingebundene.
00:29:27: Das Schöne auch war, also nicht nur dass wir Learnings generiert haben für unsere Inhalte und unsere Formate.
00:29:35: Und die Daktik sondern wir haben tatsächlich auch für unsere internen Trainer und Trainerinnen.
00:29:42: Wir haben so viel Verständnis auf andere Fachbereiche geschaffen weil plötzlich war klar A, das ist ein Thema dieses Fachbereiches.
00:29:51: Also für mich war das eine Art Kollaborationsbooster, weil einfach so viel Verständnis für alle Rollen da war.
00:29:56: Für die Rolle des Hoteliers aber auch für die Rolle von zentralen Funktionen und natürlich innerhalb unseres Headquarters für jeweiligen Fachbereiche und Schnittstellen.
00:30:07: Das fand ich schon total wertvoll!
00:30:12: Genau was wir so in dem ersten Piloten und das war im oktober da haben wir schon gemerkt der war das feedback.
00:30:18: Und da warst du ja gerade so im prozess uns an die hand zu nehmen, da war wirklich das feedback.
00:30:23: hier müssen noch mehr praxisbeispiele reinbringen der fokus muss stärker gesetzt werden auf die ersten vier wochen wirklich noch ziehgruppen spezifische reinzugehen was brauchen neuer hotelier und einfach noch mehr Übungsaufgaben mehr reinzubringen.
00:30:39: Und immer wieder dieses Thema, ihr müsst raus aus eurer Perspektive Headquarter und müsst euch stärker eben den Hotel einen Tag reinzuversetzen.
00:30:49: Das ist uns tatsächlich im Prozess dann ganz gut gelungen.
00:30:51: aber so das erste Pilotraining war echt so okay wir sind einfach noch zu weit weg von der Realität.
00:30:58: Für mich war es So das größte Learning oder so der größte Schiff auch von dieser.
00:31:05: Haltung.
00:31:06: was müssen unsere Hoteliers wissen, was brauchen wir von denen hinzu?
00:31:12: Wie müssen Sie sich verhalten damit sie wirklich welche?
00:31:17: Welche Haltung braucht es auch damit die exzellente Gastgeber und Gastgebirne sein können?
00:31:23: Und auch da wirklich ganz klar zu fragen, wo haben wir Expertise?
00:31:27: Also klare bei den ganzen operativen Modulen und teilweise natürlich auch den kommerziellen aber wirklich dann auch zu überlegen.
00:31:33: Okay, wo müssen wir uns dann auch externe Expertise reinholen?
00:31:37: Das würde ich immer wieder tun also vielleicht auch das noch mal Ich würde immer wieder eine Conny rein holen.
00:31:45: Oh, es freut mich!
00:31:47: Ich würde immer wieder tatsächlich auch für bestimmte Themen wie auch Niederschipp, da auch Partner reinholen die sich darauf spezialisiert haben.
00:32:01: Mittlerweile und wir sind ja auch Multiplikatoren gewesen, ich glaube in deinen Facilitator.
00:32:07: Workshops waren wie vierzehn Leute aber wir sind hier insgesamt dreißig interne Trainer und Trainerinnen oder Facilitater und die haben wir entsprechend natürlich auch mit reingeholt und haben entsprechend jetzt auch Facilitators Circles wo wir uns regelmäßig Treffen und wirklich noch mal über die gesamte Journey gucken, dass da ein roter Faden drin ist in Sachen Storytelling abstimmen.
00:32:34: Das heißt keiner ist alleine für sein oder ihr Modul verantwortlich sondern wir haben Blick auf die gesamten Journey und arbeiten hand-in-hand.
00:32:44: das finde ich total wertvoll das hat sich auch irgendwie so entwickelt und also diesen Motor würde ich gerne früher gezündet aber ich meine es da Einfach super wertvoll.
00:32:59: Was würde ich anders machen?
00:33:00: Gib mir mal ein bisschen Bedenkzeit!
00:33:05: Ich würde früher hinterfragen, brauchen wir diese Form... also brauchen wir alle Inhalt in Präsenzformen.
00:33:16: Ich glaube dann hätten wir auch früher angefangen.
00:33:19: Asynchron zu denken bedeutet aber nicht Wir können das immer noch tun, aber ich glaube dadurch wir haben jetzt natürlich alles in Präsenz pilotiert und ich finde es tatsächlich spannend auch zu gucken.
00:33:32: Wie können wir das nochmal stärker entzerren?
00:33:38: Weil du hast es ja auch gesagt, dass sind einfach zwei Wochen auf den Campus egal wie erlebnis- und praxisorientiert das ist.
00:33:46: Das ist schon anstrengend!
00:33:49: Es sind schon zwei intensive Wochen und da bin ich gespannt, was wir jetzt noch gemeinsam entwickeln.
00:34:00: Und vor allen Dingen auch für andere Zielgruppen!
00:34:03: Das habe ich ja gar nicht gesagt.
00:34:04: Wir haben uns jetzt auf die IC-Gruppe der neuen Hoteliers, quasi die wir neu unter Vertrag nehmen konzentriert und das was sie innerhalb der ersten hundert Tage auch brauchen und dann wirklich zu gucken wie können wir denn unsere bestehenden Hoteliers stärken?
00:34:20: Wie können wir die Teams von unseren Hotelier entsprechend befähigen und was können wir denen an Formaten an die Hand geben?
00:34:30: Genau da... sind wir jetzt dran, aber das hätte ich gerne früher angestoßen.
00:34:40: Das haben wir eigentlich relativ früh gemacht, aber vielleicht auch da nochmal, weil wir sehr viel von dem Ergebnis gesprochen haben was in der Academy steckt und von der Struktur her hat sich total bewährt.
00:34:50: Wir sind ja ein kleines
00:34:53: Projektteam
00:34:54: und trotzdem hat sich gewährt dieses große Projekt noch mal ... in verschiedene Streams zu unterteilen und da wirklich ganz klar überrollen... ...und Verantwortlichkeiten zu sprechen, weil eben dieses Projekt Academy nicht nur aus Learning-Gesang besteht.
00:35:10: Da war die Infrastruktur dabei, da ist Branding-Kommunikation mit dabei,... ...wir haben eine eigene Zertifizierung, da gehört ne gewisse Technologie dazu, wir haben ein eigenes LMS was wir auch jetzt entwickeln also... ...da gehört so viel mehr dazu bis hin zu dieser ganzen Rolloutplanung.
00:35:29: Insofern, das ist was wir sich auf jeden Fall auch immer wieder so machen würde.
00:35:34: Ich bin jetzt auch kein Projekt-Management-Profi aber das hat sich wirklich total bewährt von vorne rein drauf zu gucken nicht nur was wollen wir erreichen sondern wie gehen wir da dran?
00:35:48: Genau!
00:35:48: Aber so wirklich ja das größte Learning und dass es natürlich mit der Idee der Academy Eigentlich schon implizit mit drin, die Nähe zu unserem Produkt und unseren Business.
00:36:02: Und das quasi an erster Stelle zu stehen ist dass A und U und das hilft tatsächlich auch... ...unseren zentralen Funktion im Head Office sich noch stärker da reinzuversetzen weil wir sind am Ende Wir sind kein Selbstzweck, ne?
00:36:18: Wir sind da um die Hoteliers vor Ort zu unterstützen.
00:36:24: Genau und dementsprechend haben wir uns auch Stück für Stück mit jedem Training und jedem Feedback, auch da dahingerobt sage ich mal.
00:36:33: Ja!
00:36:36: Ich finde das richtig toll.
00:36:38: also einerseits, wie du es auch nochmal gerade aufgetröselt hast, wie ihr das komplette Projekt aufgestellt habt und was da dahinter steckt und dass es wichtig ist einfach noch einmal klare Namen dahinter zu schreiben klar rollen damit dieses Riesenschiff, dass das am Ende des Tages ja doch auch ist überhaupt in See stechen kann.
00:37:01: Also das ist Punkt Nummer eins.
00:37:05: und dann hast du, das hast du fast gerade so ein bisschen nebenbei noch gesagt gehabt zu diesem Punkt Am Ende des Tages ist unser größter Hebel sind die Hoteliers, wenn sie einen guten Job machen.
00:37:18: Wenn die ihre Häuser gut führen dann tut das der Marke B&B Hotels am ende gesamtgut gerade weil ihr selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer habt diese Hotels führen, die ihre Freiheitsgrade haben.
00:37:32: Das ist nicht wie bei McDonalds wo ich im Prinzip ob in München oder in Köln oder in Hamburg meine Pommes kaufe.
00:37:39: Die schmecken halt Nicht überall gleich.
00:37:41: Und die Leute sehen eben nicht überall gleich aus, sondern da gibt es entsprechend Freiheitsgrade und da kannst du halt schwarze Schafe drin haben und die können aber am Ende des Tages das komplette Marketing-Image versauen.
00:37:53: Ja allein deshalb ist das ja eine riesengroße Erhebe zu sagen unsere Hoteliers durchlaufen ein entsprechendes Programm und da stecken wir bewusst Zeit auch rein damit die hinterher in der Lage sind wirklich einen guten Job zu machen.
00:38:08: Das wollte ich an der Stelle einfach noch mal ganz dick unterstrichen haben, weil am Ende des Tages ist ja wenn wir es wieder auf unsere in Anführungszeichen klassische L&D sich zurückgehen.
00:38:19: Ist das doch auch eigentlich der größte Hebel den wir haben?
00:38:23: Wenn unsere Menschen sich anders verhalten dann bringt uns das Business am ende des Tages voran und darum geht's ja eigentlich.
00:38:32: also das heißt dass war mir einfach wichtig nochmal hervorzuheben Und was ich auch spannend fand, dass es so gesagt hast.
00:38:40: Ihr hättet im Zweifelsfall früher angefangen nochmal den Formatenmix vielleicht anders zu denken und ich glaube aber das ist genau dafür diese Testläufe auch braucht um dann sagen zu können ah das macht vielleicht anders macht das mehr Sinn?
00:38:55: Und jetzt gerade in dem Teil wo ich euch unterstützt habe haben wir ja dann auch gesagt Wir setzen bewusst im Prinzip die ganze Facilitator-Lehrenreise mal anders auf Arbeiten mit Asynchronen, Impulsen und mit Präsenz und mit digital.
00:39:11: Und geschauen einfach mal wie kann das am Ende des Tages ein gutes Ganzes ergeben?
00:39:18: Mir ist tatsächlich auch diesen Tag den ich bei euch damals im Campus war hat mich das so gefreut als ich gemerkt habe dass da einfach dieses Wie du gesagt hast dieses Verständnis der unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen die die unterschiedliche Module betreuen Dass es eigentlich plötzlich klick gemacht hat und man gemerkt hat Die verstehen, wie soll das große Ganze eigentlich aussehen und wie trägt mein Modul am Ende des Tages dazu bei?
00:39:42: Und ich glaube dass das auch ein Teil ist den wir uns jetzt wenn wir mal von eurem Academy Konzept weggehen.
00:39:48: Den wir uns alle hinter die Ohren schreiben können.
00:39:51: Große Lernreisen oder wenn man auf die Lernportfolios als Ganzes blickt.
00:39:58: Da wird dann ein Shoot-House Bausteine oder in dem Fall Kolleginnen und Kollegen die die Themen verantworten, wenn die das große Ganze verstehen.
00:40:08: Und das finde ich sind einfach so meine zwei ganz großen Takeaways aus dem was du gerade erzählt hast.
00:40:15: aber deswegen lassen wir es mal nochmal einmal unsere Zukunftsbrille aufsetzen und einfach nochmal kurz gucken.
00:40:23: Du hast gesagt, ihr habt eine Zertifizierung das heißt die denkt ja von vornherein ein bisschen Größe.
00:40:29: welche Pläne habt ihr denn was die Akademie angeht?
00:40:32: Wo könnte denn die Reise jetzt mal über das Jahr zwanzig sechsundzwanzig hinaus hingehen?
00:40:38: Was steht denn da vielleicht schon am Horizont?
00:40:41: Ja also wir haben uns ja auf eine wichtige Zielgruppe konzentriert, das ist aber nicht die einzige.
00:40:48: Das heißt wir planen jetzt im Juli den ersten offiziellen Rollout mit neuen Hoteliers.
00:40:53: bisher waren das quasi bestehende Hoteliers mit denen wir pilotiert haben und gleichzeitig haben wir dadurch natürlich auch unsere Hoteliers pilotiert.
00:41:05: Im Juli geht es dann Echten Newbies weiter, das würde glaube ich auch noch mal ganz viele Learnings bringen.
00:41:12: Weil du kannst dich noch so sehr in die Rolle eines neuen Utilities reinversetzen.
00:41:16: Ich glaub dass es einfach nochmal was anderes tut.
00:41:18: fünfzehn Jahre schon im BMB-Kontextarbeit ist oder null.
00:41:23: Und parallel, und das werden wir jetzt früher starten als eigentlich geplant haben wir schon so einen tollen Job gemacht und es hat sich schon so rumgesprochen dass die bestehenden Hoteliers einfach so Lust haben bei uns in die Academy zu gehen.
00:41:37: natürlich haben wir jetzt noch nicht die passenden Formate also wirklich ganz zielgruppenspezifisch weil viele Inhalte natürlich beim Urschleim anfangen.
00:41:48: Wir haben aber auch schon gemerkt, wir haben einiges was wir recyceln können nochmal schärfen können für Bestehende Aber auch da noch mal zu gucken wo ist da wirklich der Nied und was brauchen die Hotilies um noch wirksamer zu sein?
00:42:01: Das heißt es wird sich ja dieses Jahr werden wir da den Fokus drauflegen aber auch ein Stück weit unsere Ja digitalen Lernformate auch weiter auszubauen und wirklich auch im Hotelalltag so einzubinden, dass auch die Teams unsere Hoteliers davon profitieren.
00:42:21: Und in Phase drei – das gehen wir wahrscheinlich dann ab dem Jahr von den Jungen-Talenten, die Fuß in der Hospitality fassen möchten über unsere Academy Alternative Bildungswege ermöglichen wollen und eine Art Trainee-Programm auch ins Leben rufen wollen.
00:42:47: Das heißt, ich kann auch zu euch kommen wenn ich noch gar nicht das Thema Hotelier werden auf dem Film so richtig habe aber es mich interessiert und kann erstmal als Trainee in die Academy kommen und mal gucken ob das was für mich sein könnte.
00:43:02: Das ist natürlich auch spannend.
00:43:03: Du bringst ja schon ein bisschen Erfahrung mit, so haben wir es nicht gedacht sondern tatsächlich wirklich junge Menschen vielleicht auch ein paar aus schwierigeren Verhältnissen unter reprisierten Gruppen dass wir da so ein bisschen auch Chancengäber sind.
00:43:18: aber so eine Art ich schnuppe mal da rein ob das was für mich ist dann haben wir gar nicht gedacht.
00:43:23: vielen Dank für den Impuls.
00:43:26: Oh total gerne!
00:43:27: Ich finde aber eurer Idee noch viel besser.
00:43:33: Ja du, das sind aber tatsächlich finde ich das sind ganz spannende Linien in denen es da weitergehen wird.
00:43:41: Und ich bin auch ganz gespannt was du erzählst wenn wir das nächste mal sprechen wenn dann eure Newbies durchlaufen sind und ihr da einfach noch einmal nochmal schauen könnt.
00:43:52: Ich finde gerade wenn du jetzt nochmal auf die Zikrouille eurer bestehenden Hoteliers schaust und was die im Zweifelsfall einfach noch brauchen, um noch einen besseren Job zu machen.
00:44:03: Das ist ja tatsächlich die Möglichkeit wirklich nochmal ganz bedarfsorientiert zu schauen was braucht es?
00:44:13: Wie können welche Inhalte, welche Themen, welche Probleme haben die Leute?
00:44:17: sind das überhaupt Lernprobleme oder haben wir vielleicht eigentlich ein ganz anderes Problem im Hintergrund?
00:44:22: aber ihr habt da wirklich so viele Möglichkeiten einfach auch nochmal analytisch ranzugehen und man zu schauen wie könnt Ihr als Academy unterstützen um einfach dann das Unternehmen an sich nochmal voranzubringen.
00:44:33: Insofern bin ich wirklich ganz gespannt und würde sagen, wir haben einfach nächstes Jahr noch einmal ein Podcast der Digital Berichtes.
00:44:41: dann wie es weitergegangen ist!
00:44:45: Und für heute würde ich sagen, liebe Golanne... Es war mir ein riesiges Fest.
00:44:49: ich habe auch aus unserem Gespräch heute, auch wenn ich euer Projekt ja kenne.
00:44:53: Noch mal so viel mitgenommen!
00:44:55: Ich hoffe das es euch liebe Zuhörerinnen und Zuhörer genauso ging, dass ihr heute auch ganz viele Ausgelandersimpulsen und Insights mitgenommen habt und es ist ja tatsächlich auch.
00:45:04: dafür möchte ich dir noch mal danken.
00:45:05: was ist gar nicht selbstverständlich, dass man da einfach sehr offen darüber berichtet und insofern vielen vielen Dank, dass du bei mir zu Gast warst im Podcast Und jetzt find ich dir erst mal eine wunderschöne Restwoche und bis bald.
00:45:22: Vielen
00:45:23: Dank, es war mir eine Freude liebe Conny!
00:45:26: Bis dann!
00:45:27: Mir
00:45:27: auch!
00:45:27: Bis da!
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